Allgemeine Informationen zum Curriculum

Informationen zum Krifteler Curriculum „Klinische Hypnose MEG“

Das Curriculum Klinische Hypnose (KliHyp) der Milton Erickson Gesellschaft Regionalstelle Frankfurt bietet eine fundierte und umfassende Ausbildung in Grundlagen Erickson’scher Psychotherapie und Hypnose. Nach Teilnahme an den 8 Grundkursen (sog. „B-Seminare“), vier Fortgeschrittenen-Seminaren (sog. „C-Kursen“) und 50 Stunden Supervision kann sie von Diplom-Psychologen und Ärzten mit psychotherapeutischer Grundausbildung mit dem Zertifikat „Klinische Hypnose M.E.G.“ abgeschlossen werden. Außerdem kann nach der Teilnahme an den Seminaren des Curriculums die Abrechnungsgenehmigung für die sog. Hypnoseziffer 845 der GOÄ beantragt werden.
Alle Veranstaltungen der MEG-Frankfurt sind von der Landesärztekammer und/oder der Landespsychotherapeutenkammer zertifiziert. Sie erhalten für die Kompakteinführung 24 und für jedes anschließende sog. B-Seminar 17 Fortbildungspunkte.

In den B-Seminaren werden moderne Trancekonzepte vorgestellt und in ihrer therapeutischen Nützlichkeit für Therapeuten der unterschiedlichsten Schulrichtungen transparent gemacht. Die natürliche Aktivierung und Förderung therapeutischer Tranceerfahrungen ist ein Schwerpunkt der Weiterbildung, die dazu führt, daß man immer sicherer wird im empathischen Umgang mit vielschichtigen inneren Erfahrungen und veränderten Bewußtseinszuständen.

Auf vielfältigen Ebenen werden Theorie und Praxis lösungs- und ressourcenorientierter Therapie vermittelt. Hierbei werden Erickson’sche Ansätze der Hypnose und Psychotherapie nicht als noch eine weitere therapeutische Schule verstanden sondern als eine Art Handwerkskoffer von praktischen Vorgehensweisen, die das therapeutische Repertoire erweitern und das bisher erfolgreiche Vorgehen um neue Möglichkeiten bereichern.

Die TeilnehmerInnen dieses Curriculums bekommen in jedem einzelnen Workshop der Grundausbildung zahlreiche praxisorientierte Anregungen, wie sie ihre therapeutische Praxis als Psychotherapeutin, Beraterin oder Ärztin/Arzt wirksamer gestalten können. Das vermittelte Handwerkszeug umfaßt dabei sowohl Techniken auf der Mikroebene therapeutischer Kommunikation (Konstruktive W-Fragen, Formen indirekter Suggestionen, gezielter Einsatz von hilfreichen Implikationen etc.) als auch Techniken auf Makroebene (therapeutisches Geschichtenerzählen, Tranceinduktionen, Ressourcenaktivierung, Utilisationsstrategien etc.).

Die Teilnehmer können die Vorgehensweisen in verschiedenen Positionen erfahren: Als miterlebender Zuschauer von Demonstrationen mit Teilnehmern oder von Videoaufnahmen sehen sie, wie hervorragende Praktiker und Ausbilder Erickson’sche Strategien anwenden. In der Rolle des Therapeuten in Kleingruppenübungen mit Kollegen als „Patienten“ lernen sie das Vorgehen selbst aktiv anzuwenden und in ihren eigenen bisherigen Stil zu integrieren. Und nicht zuletzt erfahren sie als „Patient“ in Kleingruppenübungen die einzelnen Vorgehensweisen an sich selbst und können sie an sich selbst auf ihre Wirkung überprüfen.

Achtung! Wir bevorzugen die KollegInnen, die an den Seminaren B2 – B8 im Block teilnehmen. Warum?

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