Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
17. – 18. Januar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burnout
31.Januar – 1. Februar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
6. – 7. März 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. April 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Christian Schwegler: Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten – Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen
19. – 20. Juni 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
4. – 5. September 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Brit Wilczek: Der etwas andere Klient – Menschen auf dem Autismus-Spektrum in der Psychotherapie
30. – 31. Oktober 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Ortwin Meiss: Trauer und Verlust
13. – 14. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Frauke Niehues: Impact-Techniken
27. – 28. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Seminarbeschreibungen

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tiefgreifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Es werden verschiedene Formen der Schuld beschrieben und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Schuld und Attribution
  • das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
  • Tauschgeschäfte mit den Mächten des Himmels
  • Rache, Strafe und Schuld
  • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
  • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
  • Übernommene oder stellvertretene Schuld
  • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen
  • Arbeit mit Personen, die unter einer „Existenziellen Schuld“ leiden (wegen Dir habe ich heiraten müssen!)
  • Schuld u. Berufswahl – die Motivation einen helfenden Beruf zu wählen
  • Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
  • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
  • schlechtes Gewissen und Selbstbestrafungstendenzen.

Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen
Schuld und Verantwortung, sowie zwischen Verzeihen und „die Schuld Streichen“ wird deutlich gemacht.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist
Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er
arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.
Veröffentlichungen in psychotherapeutischen Fachzeitschriften und
Büchern.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

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Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
17. – 18. Januar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den gesamten Therapieerfolg. In der Therapie hat man es oft mit dem Problem zu tun, dass der Therapeut viele Ressourcen bei dem Klienten wahrnimmt, während der Klient darauf beharrt, dass er nichts wert sei und gar nichts hinbekäme. Immer wieder bekommt man auch geschildert: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“.

Oft macht man auch die Erfahrung, dass Klienten gestärkt aus einer Sitzung gehen, in der anschließenden Sitzung aber berichten, dass diese Stärkung nicht angehalten habe.

Im Seminar werden Wissen und vielfältige Vorgehensweisen vermittelt, die den Selbstwert fühlbar und nachhaltig bessern und die Klienten dauerhaft und umfassend stärken.

Unter anderem:

  • Das Wissen um Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen und deren Dynamik
  • Der systemische Kontext des Selbstwertgefühls: Identifikation von „Selbstwertbremsen“ im System und konstruktiver Umgang damit, dass es oft wichtige Menschen im Leben des Klienten gibt, die den Selbstwert des Klienten kontinuierlich schwächen
  • Strategien und Methoden, die fördern, dass der Klient nicht nur „vom Kopf her“ weiß, was er wert ist und welche Fähigkeiten er hat, sondern dies auch fühlen und integrieren kann: z.B. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Posthypnotische Suggestionen, Trancen und, und, und ….

Alle Techniken werden so erläutert, demonstriert und geübt, dass man sie an sich selbst und am eigenen Selbstwerterleben auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.

Am Mittwoch, den !2. Februar 2020 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Frauke Niehues eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin, Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit Prof. Berking entwickelt sie aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter.

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Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burnout
31.Januar – 1. Februar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die ein Burnout entwickeln. Klienten mit Depressionen oder einem Burnout befinden sich in klassischen Problemtrancen und erkennen oft weder die Beziehung zwischen ihrer Lebenssituation und ihrer Symptomatik noch sehen sie Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu ändern. Therapeutische Angebote werden oft abgelehnt oder entwertet, „bringt nichts, geht nicht, hat nichts genutzt.“

Dieses Seminar bietet systemische und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Klienten mit Depressionen oder einem Burnout eingesetzt werden können. Es präsentiert effektive Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und zeigt Wege aus der Problemtrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten und als Notfallreaktion, um weitere Minusgeschäfte zu vermeiden. Ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischen und hypnotherapeutischen Konzepten integriert.

Das Seminar behandelt nicht nur die klassischen reaktiven Depressionen, sondern bietet auch Ansätze zur Behandlung chronischer Depressionen. Depressive Patienten haben die Überzeugung, nichts an ihrer Situation ändern zu können. Es fehlt ihnen die Kompetenzerfahrung, dass ihre Handlungen und Entscheidungen ihre Stimmung beeinflussen. Diese Kompetenzerfahrung lässt sich in Trance herstellen. Wie, zeigt das Seminar. Folgende Inhalte werden behandelt undbesprochen:

Was tun, wenn der Klient

  • keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann („eigentlich habe ich ja alles“) oder den Therapeuten mit Generalisierungen lähmt („hat ja doch alles keinen Sinn“)
  • keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt
  • klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert
  • ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann
  • mit Suizid droht
  • sich in einem akuten Burnout befindet.

Es werden typische Burn-out-Fallen erläutert und beschrieben, wie man einen Burnout und die Entstehung von Depressionen vermeiden kann. Darüber hinaus bietet das Seminar Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: „Don’t work harder than the client„, lernt man wie man mit dieser Patientengruppe leicht und ohne Anstrengung arbeitet.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.

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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
6. – 7. März 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich.
In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

  • Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
  • Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
  • Will ich abtreiben oder nicht?
  • Will ich kündigen oder nicht?
  • Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
  • Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?Ist mein Symptom schlecht oder gut?
  • Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
  • Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
  • Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.Darüber hinaus werden unter der Überschrift
Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Am Mittwoch, den 20. Februar 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Manfred Prior eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der „MiniMax-Interventionen“ (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch. Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

Feedback von Teilnehmern

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Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. April 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Viele Menschen haben das Bedürfnis zu erfahren, wie „es tief in ihnen aussieht“. Sie möchten einmal genau hin schauen, was bei einer Erkrankung passiert und natürlich erst recht, was sie selbst daran ändern können. Sabine Fruth hat aus ihrer medizinischen Neugierde und dem hypnotherapeutischen Wissen heraus einen besonderen Weg gefunden, Patienten mit körperlichen oder psychischen Beschwerden auf Reisen in den Körper zu schicken.

Im Workshop werden die Grundlagen der Techniken vermittelt, welche die Therapeuten zur Führung in die Körper der Patienten brauchen. Die Therapie wird unter maximalem Schutz der Patienten durchgeführt, die auf ihrer Reise sehr respektvoll geführt werden. Das Unbewusste der Patienten entscheidet über Weg und Ziel der Reise, die Therapeuten sind die unterstützenden Lotsen. Die vermittelte Vorgehensweise ist klar strukturiert und ermöglicht einen sofortigen Start in der Praxis.

Anhand von zahlreichen Fallbeispielen demonstriert Sabine Fruth die verschiedenen Induktionen und schnell zu erlernenden Strategien. Sie beschreibt, warum so viele Patienten von diesen imaginären Körperreisen begeistert sind. Die Patienten spüren sehr deutlich, dass ihre Imaginationen „echt“ sind und Veränderungen von ihnen aktiv herbei geführt werden können. Die Erfolge bei Erwachsenen und vielen Kindern und Jugendlichen haben sie animiert, ihr Wissen an Kollegen weiter zu geben.

Bei einer Live-Demonstration werden die Teilnehmer miterleben, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Danach wird jeder Teilnehmer genug Zeit und Gelegenheit zum Üben bekommen. Durch ein ausführliches Handout mit klaren Therapieempfehlungen kann das Gelernte sofort umgesetzt werden.Detailliertes anatomisches Wissen ist keine Voraussetzung, da die Bilder vom Gehirn des Patienten geliefert werden und dessen Realität entscheidend ist.

Am Mittwoch, den 13. Mai 2020 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Sabine Fruth eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Sabine Fruth:
Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, arbeitet in ihrer inzwischen privatärztlichen Praxis psycho- und hypnotherapeutisch. Zur Hypnosebehandlung wird sie vor allem auch von Patienten jeden Alters mit unklaren somatischen Erkrankungen aufgesucht, die austherapiert scheinen. Ein weiteres Spezialgebiet ist eine imaginäre Lernstrategie in Form des „Haus des Wissens“, die Sabine Fruth Kindern mit und ohne Lernproblemen vermittelt.

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Christian Schwegler: Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten – Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen
19. – 20. Juni 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Beginnend mit einigen Überlegungen zum Vorgespräch werden in diesem Seminar ein knappes Dutzend Induktionen, Interventionen und hypnotherapeutische Techniken vorgestellt. Dabei werden die Möglichkeiten deutlich, die diese verschiedenen Ansätze bieten. Der Fokus des Seminars liegt dabei auf der frühen Phase einer hypnotherapeutischen Behandlung, in der es für den Patienten noch neu ist in Trance zu gehen.

Auf vier Techniken wird in diesem Workshop besonderes Augenmerk gelegt. Diese werden vom Referenten demonstriert, Schritt für Schritt mit all ihren Möglichkeiten und Besonderheiten erklärt und dann aktiv von den Teilnehmern in 2er-Gruppen trainiert.

  1. Double Bind – Fail Safe: Diese Technik eignet sich hervorragend für die erste Therapiestunde. Sie nutzt ideomotorische Phänomene, um im Patienten eine starke positive Erwartungshaltung zu schaffen, die oft der erste Schritt zur Heilung ist.
  2. Hand-Arm-Körper-Entspannung: Diese tiefgehende Entspannungstechnik ist bereits für sich eine sehr effektive Technik. Der Patient kann sie gut zuhause üben. Damit ist sie gleichzeitig ein erster Schritt zur Selbsthypnose und damit auch zur Selbstwirksamkeit.
  3. Negativbild-Positivbild: Eine gut strukturierte und sehr wirkungsvolle Stellvertreter-technik, die jeder Hypnosetherapeut in seinem Repertoire haben sollte.
  4. Symptomobjektivierung: Eine wirkungsvolle Technik zur Veränderung von Schmerz, Übelkeit, Tinnitus, Anspannung oder anderer negativer Empfindungen. Sie ist gleichzeitig eine Grundtechnik für viele Ressourcentechniken in der Angst- und Depressionsbehandlung.

Mit diesem Workshop soll gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten ein Werkzeugkasten an die Hand gegeben werden, mit dem er einen guten Einstieg in die praktische Anwendung bekommt und darin unterstützt wird, hypnotherapeutische Strategien in seinen bisherigen Therapiestil einzufügen. Natürlich eignet sich der Kurs auch sehr gut dafür, bereits vorhandenes Wissen noch einmal in komprimierter Form zu wiederholen und zu aktivieren. Durch den hohen Praxisanteil in diesem Seminar, werden die Teilnehmer Techniken üben, die sie vielleicht theoretisch schon vorher gekannt haben, aber nun deutlich besser in ihre aktive therapeutische Arbeit integrieren können.

Im Seminarpreis inbegriffen ist als Kursmaterial eine Ausgabe des Buches „Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten“.

Über Dr. med. Christian Schwegler:

Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin in eigener Praxis tätig. Mehrjährige Arbeit im TCM Zentrum Konstanz. Seit 2007 Dozent für Traditionelle Chinesische Medizin, Hypnosetherapie und medizinische Kommunikation. Seit 2015 Leiter des Schweizer Instituts für Medizinische Hypnose. Seit 2017 Teilzeitanstellung am Universitätsspital Basel und Dozent im Studiengang Humanmedizin. Forschungsschwerpunkt Hypnosetherapie bei Krebserkrankungen.

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Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
4. – 5. September 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Das Körpergefühl hat eine interessante Eigenschaft: Ist alles in Ordnung, wird es unterbewusst. Das Empfinden des eigenen Leibes wirkt wie eine graue Eminenz im Hintergrund der anderen Sinne. Wir können mit unseren Augen dem Flug einer Lerche folgen und ihrem Gesang lauschen, während der Körper beim Gehen jede Unebenheit wahrnimmt und sich selbst reguliert. Erst wenn etwas nicht stimmt, drängt das Spüren machtvoll ins Bewusstsein und zieht die Aufmerksamkeit mitunter sehr schmerzhaft an. Unterschiedliche Situationen rufen die graue Eminenz des Fühlens auf den Spielplan. Sie kann eine akute Verletzung oder einen heilsamen Eingriff begleiten. Vielleicht ist sie ein Symptom einer akuten oder chronischen Erkrankung. Hat sich der Schmerz als Schmerzgedächtnis eingenistet, ist Dauerschmerz sogar die Erkrankung selbst. Diese unterschiedlichen Situationen erfordern sehr verschiedene therapeutische Herangehensweisen.

Betroffene wollen einfach, dass der Schmerz aufhört. Gleichzeitig fällt es Ihnen meist sehr schwer, den gesunden Zustand positiv zu beschreiben. Da diese positiven Beschreibungen eine wichtige Grundlage hypnotherapeutischen Handelns sind, ist die zentrale Frage: Wie fühlt sich Gesundheit an?

In diesem Workshop können Sie folgendes lernen:

  • Wie finden Klienten und Therapeuten eine heilsame Sprache, die Gesundheit beschreibt?
  • Welche hypnotherapeutische Strategien helfen bei akutem Schmerz und welche Vorgehensweisen bei chronischem Schmerz?
  • Wann bieten sich indirekte Vorgehensweisen wie z.B. Metaphern, Milton-Sprache, Einstreusuggestionen an und wo führt direktive klassische Hypnose zum Ziel?

Über Dr. Dorothea Thomaßen:
Ausgebildet zur Fachärztin für Chirurgie arbeitet sie in ihrer Praxis auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Trainerin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und hat die Supervisionsberechtigung der MEG. Schwerpunkte sind Änderungen von Gewohnheiten und Süchten, Hypnoonkologie und der gezielte Einsatz spezifischer Sinnesmodalitäten.

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Brit Wilczek: Der etwas andere Klient – Menschen auf dem Autismus-Spektrum in der Psychotherapie
30. – 31. Oktober 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Der Workshop veranschaulicht anhand verständlicher Modelle die Grundproblematik und Ätiologie des Autismus und der daraus entstehenden Besonderheiten in Wahrnehmung, Denken und Erleben. „Marker-Symptome“, also Autismus-typische Auffälligkeiten und Themen werden vorgestellt, die auf einen hochfunktionalen Autismus hinweisen können, so dass die Diagnose gestellt, dem Betroffenen entlastend vermittelt und ein stimmiges Selbstbild entwickelt werden kann. Dies ist erfahrungsgemäß die Grundlage für eine grundlegende psychische Entlastung und Neu-Orientierung – und damit auch für eine Besserung sekundärer psychischer Symptome. Gemeinsam können dann autistische Bewältigungsstrategien als Ressourcen entdeckt und therapeutisch erfolgreich genutzt werden – auch zur Erschließung neuer Erkenntnisse und individueller Lösungswege.

Inhalte und Lernziele:

  • neurobiologische und entwicklungspsychologische Erkenntnisse zur Ätiologie des Autismus
  • Verständnis autistischer Wahrnehmungs- und Erlebenswelten
  • typische Bewältigungsstrategien der Betroffenen, Markersymptome, Fallbeispiele
  • Differentialdiagnostik und Komorbiditäten
  • Implikationen für die Therapie sekundärer psychischer und psychosomatischer Störungen
  • notwendige Modifikationen üblicher Interventionen
  • Besonderheiten beim Einsatz hypnotherapeutischer Angebote
  • Vorstellung spezifischer und bewährter therapeutischer Ansätze
  • Nutzung Autismus-spezifischer Ressourcen in der Therapie
  • Implikationen der neuen Erkenntnisse für die Therapie mit nicht-autistischen Klienten.

Ablauf:
Vortrag, Vorstellungs- und Wahrnehmungsübungen, Fallbeispiele, Videointerviews, Diskussion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Über Dipl.-Psych. Brit Wilczek:
Psychologische Psychotherapeutin, Dipl.-Tanztherapeutin BVT; seit 1989 Therapie, Supervision, Vortrags- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich Autismus; seit 2009 psychotherapeutische Praxis für Erwachsene auf dem Autismus-Spektrum (insbesondere hochfunktionaler Autismus). Autorin von: „Wer ist hier eigentlich autistisch? Ein Perspektivwechsel“ Verlag Mad Man´s Magic 2018

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Ortwin Meiss: Trauer und Verlust
13. – 14. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Menschen, die unter Verlustereignissen wie dem Tod eines Elternteils, eines Kindes oder eines nahen Verwandten leiden oder den Verlust von körperlicher Unversehrtheit oder wichtigen Lebensinhalten beklagen, brauchen eine besondere therapeutische Hilfe. In diesem Seminar werden praktische therapeutische Strategien für die Begleitung und Bewältigung von Trauer- und Verlustereignissen vermittelt. Darüber hinaus werden
hilfreiche Ansätze zur Begleitung Sterbender dargestellt.
Themen des Seminars werden sein:

  • Mißglückte und gelungene Verarbeitung von Verlusten und spezifische Probleme
  • Sich nicht trennen wollen – nicht verzeihen wollen
  • Auf Wiedergutmachung bestehen
  • (Therapeutische) Begleitung von Trauerprozessen
  • Zeitliche und inhaltliche Prozesse in Trauerphasen
  • Therapeutische Arbeit mit Trauerritualen
  • Veränderung der inneren Repräsentation von Verstorbenen
  • Nutzung der verstorbenen Person als inneren Ratgeber und Ressource
  • Tod, Abschiednehmen und Sterbebegleitung
  • Arbeit mit Geschichten und Metaphern

Die therapeutischen Strategien und Methoden werden demonstriert und geübt. Videomaterial zum Thema ist vorhanden. Die Teilnehmer erhalten für die konkrete therapeutische Anwendung Arbeitsmaterial und ein Manual von hilfreichen Metaphern und Geschichten zum Thema.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.

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Frauke Niehues: Impact-Techniken
27. – 28. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

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