Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Den besonderen Umständen Rechnung tragend hat die MEG die längst überfällige Anpassung der Seminarpreise immer wieder aufgeschoben. Nun steht fest:
ab 1. 7. 2021 kosten 2-tägige Seminare (C-Seminare) 330,– € (290,– € für MEG-Mitglieder)
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Frauke Niehues: Impact-Techniken (Online-Seminar )
27. – 28. November 2020, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr, Samstag 9:00 – 16:30 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.-Psych. Christina Sümmerer: So fern und doch so nah: das besondere Setting der Psychotherapie im Videokontakt (Online-Seminar)
11. Dezember 2020, Freitag, 9:00 – 16:30 Uhr
(135,– € für MEG-Mitglieder, 145,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz (Online-Seminar)
22. – 23. Januar 2021, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr, Samstag 9:00 – 16:30 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Übergewicht und Essstörungen
12. – 13. Februar 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dr. Christian Schwegler: Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten: Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen
26. – 27. Februar 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Martin Rudersdorf: Selbsthypnose: in Beziehung gehen mit sich selbst
23. – 24. April 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
7. – 8. Mai 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dr. Dietrich Schauer und Matthias Gehrig: Focusing und Hypnose: Körperorientierte Vorgehensweisen in einer naturalistisch-integrativen Hypnotherapie
4. – 5. Juni 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Trancen schreiben leicht gemacht
17. – 18. Juni 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Ein Online-Seminar zum Thema Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
2. – 3. September 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. September 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
1. – 2. Oktober 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dorothea Thomaßen: Konversatorische Trancetherapie – beiläufig, elegant und effektiv
5. -6. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Scham und Peinlichkeit
19. – 20. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung


Frauke Niehues: Impact-Techniken (Online-Seminar)
27. – 28. November 2020, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr, Samstag 9:00 – 16:30 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz (Online-Seminar)
22. – 23. Januar 2021, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr, Samstag 9:00 – 16:30 Uhr

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den gesamten Therapieerfolg. In der Therapie hat man es oft mit dem Problem zu tun, dass der Therapeut viele Ressourcen bei dem Klienten wahrnimmt, während der Klient darauf beharrt, dass er nichts wert sei und gar nichts hinbekäme. Immer wieder bekommt man auch geschildert: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“.

Oft macht man auch die Erfahrung, dass Klienten gestärkt aus einer Sitzung gehen, in der anschließenden Sitzung aber berichten, dass diese Stärkung nicht angehalten habe.

Im Seminar werden Wissen und vielfältige Vorgehensweisen vermittelt, die den Selbstwert fühlbar und nachhaltig bessern und die Klienten dauerhaft und umfassend stärken.

Unter anderem:

  • Das Wissen um Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen und deren Dynamik
  • Der systemische Kontext des Selbstwertgefühls: Identifikation von „Selbstwertbremsen“ im System und konstruktiver Umgang damit, dass es oft wichtige Menschen im Leben des Klienten gibt, die den Selbstwert des Klienten kontinuierlich schwächen
  • Strategien und Methoden, die fördern, dass der Klient nicht nur „vom Kopf her“ weiß, was er wert ist und welche Fähigkeiten er hat, sondern dies auch fühlen und integrieren kann: z.B. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Posthypnotische Suggestionen, Trancen und, und, und ….

Alle Techniken werden so erläutert, demonstriert und geübt, dass man sie an sich selbst und am eigenen Selbstwerterleben auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten, führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung und ist Gründerin des Spendenprojekts „Methodenschatz“. Einen Überblick über Ihre Angebote findet man unter www.frauke-niehues.net

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.-Psych. Christina Sümmerer: So fern und doch so nah: das besondere Setting der Psychotherapie im Videokontakt (Online-Seminar)
11. Dezember 2020, Freitag, 9:00 – 16:30 Uhr

Die meisten KollegInnen haben durch Corona recht plötzlich und ohne Vorbereitung Erfahrungen mit videogestützter Therapie gemacht. Sie werden dabei festgestellt haben: mit Video funktioniert manches besser, manches schlechter und vieles ist einfach anders. Der Aufbau von Rapport und der Einsatz mancher Methoden (die Arbeit mit Hypnose oder mit inneren Anteilen) muss überdacht und angepasst werden.

Die Spezifika und Implikationen der Psychotherapie mit Video werden in diesem Online-Seminar reflektiert: Welche neuen Fragen und Situationen entstehen durch das Setting, was ist zu beachten, welche Potentiale, Herausforderungen und Besonderheiten birgt dieses Medium und was heißt das für unsere therapeutische Herangehensweise? Es wird aufgezeigt, wie das Medium so eingesetzt werden kann, dass den Herausforderungen Rechnung getragen und die Chancen genutzt werden können. Die TeilnehmerInnen bekommen hierfür zahlreiche Tipps und Methoden an die Hand, die sie direkt in ihre therapeutische Praxis einbinden können.

Inhalte werden dabei unter anderem sein:

  • Rapport auf Distanz – über einen Bildschirm?
  • Besonderheiten der Arbeit mit WLAN, Umgang mit Technikabbrüchen
  • Sicherheitsaspekte
  • interaktionelle Überlegungen
  • der sichere, therapeutische Raum: eine Rollenveränderung
  • Chancen und Herausforderungen der Arbeit im Lebensumfeld von PatientInnen: diagnostisch, methodisch, auf Beziehungsebene
  • Implikationen für die Selbstfürsorge.

In einer Kombination aus Informationsvermittlung, erfahrungsorientierten Übungen und gemeinsamem Austausch erhalten die TeilnehmerInnen ein differenziertes Bild der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur traditionellen Arbeit sowie viele Anregungen zu einem guten Umgang damit in ihrer videotherapeutischen Arbeit.

Die Seminarteilnahme ist auf 20 TeilnehmerInnen begrenzt.

Das Seminar ist mit 8 Fortbildungspunkten von der Psychotherapeutenkammer Hessen zertifiziert.

Christina Sümmerer ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin (VT) in eigener Praxis, systemische Therapeutin und Traumatherapeutin. Vor einigen Jahren begann sie neben dem traditionellen Setting mit videogestützter Therapie zu arbeiten und hat sich seither intensiv mit den inhaltlichen Implikationen dieses Settings für die Psychotherapie auseinandergesetzt. Sie gibt Fortbildungsveranstaltungen zur videogestützten Therapie für interessierte Kolleginnen und Teams und hat mehrere Intervisionsgruppen zum Thema ins Leben gerufen.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Übergewicht und Essstörungen
12. – 13. Februar 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Übermäßiges Essen zu kontrollieren, klappt so lange, bis die Kontrolle zusammenbricht. Die Vorstellung, ein Gewichtsproblem oder eine Essstörung könne man weghypnotisieren ohne die Hintergründe zu bearbeiten, erweist sich in den meisten Fällen als Illusion. Gewichtsprobleme und Essstörungen können als Symptome verstanden werden, die der Organismus produziert, um seine innere Stabilität zu gewährleisten. Werden die meist unbewussten Themen bearbeitet, welche die Symptome zu Tage treten lassen, ergibt sich meist von selbst ein gesundes Essverhalten. Da Übergewicht und Essstörungen verschiedene Hintergründe haben können, sollte der hypnotherapeutische Ansatz auf die Hintergrundsproblematik zugeschnittenen sein, um einen Therapieerfolg zu erzielen.

Typische Themen, die mit einer Übergewichtsproblematik und mit Essstörungen verbunden sein können:

  1. Stress, Frust und Unbefriedigung (Essen als Frustbewältigung)
  2. Einsamkeit und das Gefühl, nicht geliebt zu werden (Essen als Trost)
  3. Selbsthass und Selbstablehnung (Essen als Aggressionsabbau)
  4. Entfremdung von den eigenen Bedürfnissen (Essen als Versuch, sich etwas Gutes zu tun)
  5. Ängste und Traumata (Essen zur Beruhigung und Ablenkung)
  6. Magersucht als Strategie nichts zu fühlen,um bestimmte Entwicklungsschritte zu vermeiden oder als Abgrenzungsversuch bzw. verdeckte Aggression
  7. Bulimie als Ausdruck von Selbstwertproblemen.

Der Workshop zeigt die Anwendung hypnotherapeutischer Ansätze in der Arbeit mit übergewichtigen und essgestörten Klienten. Die Methoden werden demonstriert und so geübt, dass jeder neben der Erweiterung seiner therapeutischen Fähigkeiten auch seinem persönlichen Wohlfühlgewicht näher kommen kann.

Über den Seminarleiter:

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von Patienten mit Traumata, mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, mit Scham- und Schuldproblemen, mit Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dr. Christian Schwegler: Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten: Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen
26. – 27. Februar 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Beginnend mit einigen Überlegungen zum Vorgespräch werden in diesem Seminar ein knappes Dutzend Induktionen, Interventionen und hypnotherapeutische Techniken vorgestellt. Dabei werden die Möglichkeiten deutlich, die diese verschiedenen Ansätze bieten. Der Fokus des Seminars liegt dabei auf der frühen Phase einer hypnotherapeutischen Behandlung, in der es für den Patienten noch neu ist in Trance zu gehen.

Auf vier Techniken wird in diesem Workshop besonderes Augenmerk gelegt. Diese werden vom Referenten demonstriert, Schritt für Schritt mit all ihren Möglichkeiten und Besonderheiten erklärt und dann aktiv von den Teilnehmern in 2er-Gruppen trainiert.

  1. Double Bind – Fail Safe: Diese Technik eignet sich hervorragend für die erste Therapiestunde. Sie nutzt ideomotorische Phänomene, um im Patienten eine starke positive Erwartungshaltung zu schaffen, die oft der erste Schritt zur Heilung ist.
  2. Hand-Arm-Körper-Entspannung: Diese tiefgehende Entspannungstechnik ist bereits für sich eine sehr effektive Technik. Der Patient kann sie gut zuhause üben. Damit ist sie gleichzeitig ein erster Schritt zur Selbsthypnose und damit auch zur Selbstwirksamkeit.
  3. Negativbild-Positivbild: Eine gut strukturierte und sehr wirkungsvolle Stellvertreter-technik, die jeder Hypnosetherapeut in seinem Repertoire haben sollte.
  4. Symptomobjektivierung: Eine wirkungsvolle Technik zur Veränderung von Schmerz, Übelkeit, Tinnitus, Anspannung oder anderer negativer Empfindungen. Sie ist gleichzeitig eine Grundtechnik für viele Ressourcentechniken in der Angst- und Depressionsbehandlung.

Mit diesem Workshop soll gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten ein Werkzeugkasten an die Hand gegeben werden, mit dem er einen guten Einstieg in die praktische Anwendung bekommt und darin unterstützt wird, hypnotherapeutische Strategien in seinen bisherigen Therapiestil einzufügen. Natürlich eignet sich der Kurs auch sehr gut dafür, bereits vorhandenes Wissen noch einmal in komprimierter Form zu wiederholen und zu aktivieren. Durch den hohen Praxisanteil in diesem Seminar, werden die Teilnehmer Techniken üben, die sie vielleicht theoretisch schon vorher gekannt haben, aber nun deutlich besser in ihre aktive therapeutische Arbeit integrieren können.

Im Seminarpreis inbegriffen ist als Kursmaterial eine Ausgabe des Buches „Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten“.

Über Dr. med. Christian Schwegler:

Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin in eigener Praxis tätig. Mehrjährige Arbeit im TCM Zentrum Konstanz. Seit 2007 Dozent für Traditionelle Chinesische Medizin, Hypnosetherapie und medizinische Kommunikation. Seit 2015 Leiter des Schweizer Instituts für Medizinische Hypnose. Seit 2017 Teilzeitanstellung am Universitätsspital Basel und Dozent im Studiengang Humanmedizin. Forschungsschwerpunkt Hypnosetherapie bei Krebserkrankungen.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
7. – 8. Mai 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich.
In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

  • Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
  • Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
  • Will ich abtreiben oder nicht?
  • Will ich kündigen oder nicht?
  • Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
  • Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?Ist mein Symptom schlecht oder gut?
  • Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
  • Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
  • Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.Darüber hinaus werden unter der Überschrift
Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der „MiniMax-Interventionen“ (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch. Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

Feedback von Teilnehmern

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dr. Dietrich Schauer und Matthias Gehrig: Focusing und Hypnose: Körperorientierte Vorgehensweisen in einer naturalistisch-integrativen Hypnotherapie
4. – 5. Juni 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Focusing wurde von Eugene Gendlin ursprünglich im Rahmen von Gesprächspsychotherapie und Psychotherapieforschung entwickelt und vereint in sich die Grundlagen und Elemente vieler körperorientierter Methoden. Aus dem Focusing heraus hat Peter Levine das Somatic Experiencing entwickelt. Einzelne Elemente des Focusing-Prozesses lassen sich im Therapiegespräch sehr einfach zur konversatorischen Tranceinduktion nutzen. Hypnotherapeutische Techniken wie Affektbrücke und Altersregression, Imaginations- und Visualisierungsmethoden oder verschiedene Formen von Teile-Arbeit lassen sich unmittelbar an einen Einstieg mit Focusing anschließen oder ergeben sich daraus wie von selbst. Aus dem NLP kann das Konzept der Submodalitäten hinzugezogen werden, um körperliche Wahrnehmungsfähigkeiten zu erweitern, während Atem-Pacing den Prozess ungemein intensivieren kann. Schließlich ist Focusing auch eine Selbsthilfe-Methode, die sich gut mit Selbsthypnose und ausgewählten Atem- und Meditationstechniken verbinden lässt und von der die TherapeutInnen viel für ihre Selbstfürsorge profitieren können.

Die einzelnen Elemente des Focusing-Prozesses sind für Hypnotherapeuten schnell erlernbar, da sie weitgehend hypnotischen Grundtechniken entsprechen. Auf dem Hintergrund einer entwicklungsfördernden, ressourcenorientierten Grundhaltung werden beim Focusing natürlich angelegte Fähigkeiten und Selbstheilungskräfte systematisch aktiviert. Focusing wird grundsätzlich dialogisch durchgeführt und der Prozess entwickelt sich völlig ideodynamisch. Die Aufmerksamkeit wird hauptsächlich auf körperliche Wahrnehmungen und deren Veränderungen gerichtet, gleichzeitig wird beobachtet, wie sich hieraus Bilder, Symbole, Gefühle, Erinnerungen und Bedeutungen entfalten („felt sense“).

Diese Form der Kommunikation mit dem Unbewussten über den Körper und das intensive Erleben des ideodynamischen Prozesses üben auf den Klienten eine Faszination aus, die seine Aufmerksamkeit absorbiert und ihn mühelos in tiefe Trancezustände gelangen lässt. Der Therapeut braucht diesen Prozess kaum zu lenken oder zu steuern, er bleibt einfach dabei und begleitet eine sich selbstorganisierende Entwicklung. Diese wohlwollend förderliche Begleitung von Erfahrungsprozessen wird mit etwas Übung erstaunlich einfach. Besonders Hypnotherapeuten, die bereits gerne dialogisch und konversatorisch arbeiten, werden durch die Integration von Focusing noch flexibler.

In diesem Seminar werden einige fokussing-basierte Vorgehensweisen in Form von Demonstrationen, Übungen und Gruppentrancen vorgestellt. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der praktischen Integration in das Therapiegespräch und den Therapieprozess. Den Teilnehmern wird so eine sehr einfache und dabei überraschend wirksame Arbeitsweise vermittelt, die unmittelbar in den Therapiealltag und das eigene Leben übertragen werden kann.

Dipl.-Psych. Cornelius Gehrig, Trainer am International Focusing Institute New York und Mitbegründer des Focusing Institutes Berlin. Mediator, Weiterbildung in Prozess- und Suchtarbeit. Psychotherapeutisch tätig an der Klinik für Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie, Kantonsspital St. Gallen/Schweiz. Zusätzlich Praxis für Psychotherapie, Coaching und Supervision mit dem Schwerpunkt auf Focusing-orientierter Psychotherapie in Lindau und Berlin.

Dr. phil. Dipl.-Psych. Dietrich Schauer, Psychologischer Psychotherapeut. Approbation in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, Ausbildungen in Hypnotherapie, NLP, zahnärztlicher Hypnose, Focusing und reichianischer Körpertherapie. Mitarbeit an der „Expertise zur Beurteilung der wissenschaftlichen Evidenz des Psychotherapieverfahrens Hypnotherapie“ bei Dirk Revenstorf. Zuvor Organisation einer Evaluationsstudie in der Fachklinik am Hardberg bei Gunther Schmidt. Promotion bei Jürgen Kriz. Praxis in Berlin.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Trancen schreiben leicht gemacht
17. – 18. Juni 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr

Viele Teilnehmer des Seminars sind überrascht, dass das Schreiben einer Trance überraschend einfach ist, viel Spaß macht und die Ideen nach kurzer Zeit wie von selbst sprudeln.

Damit dies gelingt, bekommen Sie fundiertes und strukturiertes theoretisches Wissen sowie hilfreiche Tipps und lehrreiche Beispiele zum Aufbau und der Hypnolinguistik wirkungsvoller Trancen an die Hand.

Neben diesem theoretischen, inspirierenden Input finden Sie die zu Ihrem Thema oder Klienten passenden Ideen und schreiben eine Trance.

Das Seminar findet in einer kollegialen, angenehmen und kreativen Atmosphäre statt. Sie können, so wie es Ihnen am liebsten ist, alleine oder in Kleingruppen arbeiten und schreiben. Egal, für was Sie sich entscheiden, bei Fragen werden Sie mit Tipps und Ideen unterstützt.

Die Rückmeldung vieler Teilnehmer ist, dass sie in dem Seminar nicht nur den Spaß am Tranceschreiben gefunden haben, sondern sich automatisch nebenbei tief mit hypnotischen Sprachmustern auseinandergesetzt und die Möglichkeiten und Wirkweisen der Hypnotherapie reflektiert, vertieft und routiniert haben.

Viele Trancen werden im Rahmen des Seminars fertig, falls Sie nicht ganz fertig werden, nehmen Sie ausreichend viele Ideen und Anregungen für das Weiterschreiben zu Hause mit.

Frauke Niehues leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG Regionalstelle Frankfurt-Gießen. Sie ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose, Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung. Darüber hinaus ist sie zertifizierte TEK-Trainer-Trainerin. Sie ist tätig als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten sowie Referentin auf renommierten Kongressen. In Ihrem Spendenprojekt „Methodenschatz“ findet man kostenlose Therapiematerialien von engagierten KollegInnen.
Einen Überblick über Ihr Angebot finden Sie unter www.frauke-niehues.net

 

 

 

 

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Ein Online-Seminar zum Thema Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
2. – 3. September 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr

In diesem Seminar lernen Sie die organisatorischen und psychologischen Gründe für „Aufschiebeverhalten“ (Prokrastination) kennen. Sie bekommen ein Tool an die Hand, mit dem sie diese für einen oder gemeinsam mit einem Klienten verstehen und analysieren können. Die Methodik fußt auf dem wissenschaftlich vielfach positiv evaluierten Training emotionaler Kompetenzen. Ausgehend von dieser Analyse werden im zweiten Schritt individuell passende Lösungsstrategien entwickelt und die Selbstmanagement-, emotionalen und organisatorischen Kompetenzen des Klienten gestärkt. Wir schöpfen hierzu aus dem hypnotherapeutischen Methodenschatz, schauen aber auch über den Tellerrand und Sie bekommen eine praxiserprobte Auswahl effizienter Tipps, Methoden und Arbeitsblätter vermittelt.

Das Vorgehen erlaubt eine hochindividuelle und dadurch sehr nachhaltige Vorgehensweise.

Inhalte des Seminars sind unter anderem:

  • Theoretischer Hintergrund
  • Individuelle Schwierigkeiten- und Ursachenanalyse
  • Lösungsmöglichkeiten für die emotionalen, Selbstmanagement- und Organisationsschwierigkeiten. Z.B. hilfreiche Methoden für
    … die Überwindung dysfunktionaler emotionaler und kognitiver Muster
    … den Aufbau von Frustrationstoleranz, Motivation und Durchhaltevermögen
    … die Verbesserung des Zeitmanagements
    … das Erkennen und Minimieren häufiger Zeitfresser
    … die Prioritätensetzung
    … den Abbau von Perfektionismus
    … hilfreiche Aufgabenunterteilung und -strukturierungen
    … eine sinnvolle Arbeitsorganisation
    … die Aneignung effektiver Lernstrategien
    … und das Beginnen und „Reinkommen“ in eine Aufgabe
  • Erstellung eines zielgenauen, realistischen und individuell passenden Lösungsschematas.

Das Seminar ist mit 9 Fortbildungspunkten bei der Psychotherapeutenkammer Hessen zertifiziert.

Frauke Niehues leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG Regionalstelle Frankfurt-Gießen. Sie ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose, Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung. Darüber hinaus ist sie zertifizierte TEK-Trainer-Trainerin. Sie ist tätig als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten sowie Referentin auf renommierten Kongressen. In Ihrem Spendenprojekt „Methodenschatz“ findet man kostenlose Therapiematerialien von engagierten KollegInnen.
Einen Überblick über Ihr Angebot finden Sie unter www.frauke-niehues.net

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


 

 

 

 

Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. September 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Viele Menschen haben das Bedürfnis zu erfahren, wie „es tief in ihnen aussieht“. Sie möchten einmal genau hin schauen, was bei einer Erkrankung passiert und natürlich erst recht, was sie selbst daran ändern können. Sabine Fruth hat aus ihrer medizinischen Neugierde und dem hypnotherapeutischen Wissen heraus einen besonderen Weg gefunden, Patienten mit körperlichen oder psychischen Beschwerden auf Reisen in den Körper zu schicken.

Im Workshop werden die Grundlagen der Techniken vermittelt, welche die Therapeuten zur Führung in die Körper der Patienten brauchen. Die Therapie wird unter maximalem Schutz der Patienten durchgeführt, die auf ihrer Reise sehr respektvoll geführt werden. Das Unbewusste der Patienten entscheidet über Weg und Ziel der Reise, die Therapeuten sind die unterstützenden Lotsen. Die vermittelte Vorgehensweise ist klar strukturiert und ermöglicht einen sofortigen Start in der Praxis.

Anhand von zahlreichen Fallbeispielen demonstriert Sabine Fruth die verschiedenen Induktionen und schnell zu erlernenden Strategien. Sie beschreibt, warum so viele Patienten von diesen imaginären Körperreisen begeistert sind. Die Patienten spüren sehr deutlich, dass ihre Imaginationen „echt“ sind und Veränderungen von ihnen aktiv herbei geführt werden können. Die Erfolge bei Erwachsenen und vielen Kindern und Jugendlichen haben sie animiert, ihr Wissen an Kollegen weiter zu geben.

Bei einer Live-Demonstration werden die Teilnehmer miterleben, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Danach wird jeder Teilnehmer genug Zeit und Gelegenheit zum Üben bekommen. Durch ein ausführliches Handout mit klaren Therapieempfehlungen kann das Gelernte sofort umgesetzt werden.Detailliertes anatomisches Wissen ist keine Voraussetzung, da die Bilder vom Gehirn des Patienten geliefert werden und dessen Realität entscheidend ist.

Über Sabine Fruth:
Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, arbeitet in ihrer inzwischen privatärztlichen Praxis psycho- und hypnotherapeutisch. Zur Hypnosebehandlung wird sie vor allem auch von Patienten jeden Alters mit unklaren somatischen Erkrankungen aufgesucht, die austherapiert scheinen. Ein weiteres Spezialgebiet ist eine imaginäre Lernstrategie in Form des „Haus des Wissens“, die Sabine Fruth Kindern mit und ohne Lernproblemen vermittelt.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
1. – 2. Oktober 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dorothea Thomaßen: Konversatorische Trancetherapie – beiläufig, elegant und effektiv
5. – 6. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formulierte Coué zwei Grundgesetze der Hypnose:
1. Ein Gedanke ist bestrebt, sich zu verwirklichen.
2. Zu starkes Wollen behindert. Das nannte er das „Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung“.

Wenn Menschen professionelle Hilfe suchen, haben sie Ziele, die sie realisieren möchten. Gedanken, die sich verwirklichen wollen, sind als Ressource implizit schon vorhanden. Eine genaue Auftragsklärung schafft gute Voraussetzungen für Coués erstes Grundgesetz der Hypnose. Das zweite Gesetz habe ich für mich umformuliert: Förderlich ist Leichtigkeit. Und es wird leicht, wenn ich bereits Vorhandenes nutze. Wer als Therapeut und Berater aufmerksam ist, kann lernen, natürlich auftretende Trancephänomene zu erkennen und zu utilisieren. So lassen sich ohne formale Tranceinduktion Gedanken in Erfahrungen verwandeln, die im Hier und Jetzt aus der Vorstellung heraus Überzeugungskraft gewinnen.

Trance kann aus einem theoretischen Gespräch eine innere Erfahrung machen, die den Klienten so verändert, dass sich Türen zu vorhandenen Ressourcen und zu neuen Lernerfahrungen öffnen. Wer als Therapeut das wahrnimmt und beiläufig nutzt, was schon da ist, für den wird positive Einflussnahme elegant, leicht und effektiv.

Im Workshop wird beschrieben, demonstriert und trainiert werden,
• wie man das Ziel des Klienten und den therapeutischen Auftrag sorgfältig klärt,
• wie man natürliche, spontane Tranceprozesse erkennt und nutzt,
• wie man die Eigensprachlichkeit und die Metaphern des Klienten hört und berücksichtigt,
• wie man ein Gefühl für das Timing bekommt,
• wie man aus einem guten Rapport heraus positive Zustandsveränderungen fördert.

Über Dr. Dorothea Thomaßen:
Ausgebildet zur Fachärztin für Chirurgie arbeitet sie in ihrer Praxis auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Trainerin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und hat die Supervisionsberechtigung der MEG. Schwerpunkte sind Änderungen von Gewohnheiten und Süchten, Hypnoonkologie und der gezielte Einsatz spezifischer Sinnesmodalitäten.

Feedback von Teilnehmern

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Scham und Peinlichkeit
19. – 20. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Sie stehen in Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Störungen, wie Leistungs- und Präsentationsängsten, Phobien, Depressionen, sexuellen Störungen, und wirken als Auslöser für psychotische Reaktionen. Aus Angst beschämt zu werden, vermeiden viele Menschen Situationen, in denen sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und peinlich werden könnten, und bleiben so unter ihren Möglichkeiten. Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern nur wenige konkrete Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen vorgestellt und demonstriert.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Biologische Grundlagen des Schamgefühls
  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste Präsentations- und Leistungsprobleme
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Dregradierung und Ausgrenzugen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs
  • Spezielle Übungen zur Überwindung von Scham- und Peinlichkeitsgefühlen
  • Verteidigung der Intimgrenzen / Welchsel in den Angriffsmodus
  • Die Arbeit mit inneren Mentoren und die Veränderung innerer Dementoren
  • Umdeutungen und Nutzung veränderter Perspektiven über die Bildung neuer Zugehörigkeiten
  • Spezifische Metaphern und Geschichten zum Thema.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilderder Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor. Veröffentlichungen in psychotherapeutischen Fachzeitschriften und Büchern.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht