Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Dipl.- Psych. Frauke Niehues: Trancen schreiben leicht gemacht (Online-Seminar)
17. – 18. Juni 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.- Psych. Frauke Niehues: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Ein Online-Seminar zum Thema Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
2. – 3. September 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist die Lösungssicht
10. – 11. September 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. September 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.- Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
1. – 2. Oktober 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dorothea Thomaßen: Konversatorische Trancetherapie – beiläufig, elegant und effektiv
5. – 6. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Martin Rudersdorf: Selbsthynose – in Beziehung gehen mit sich selbst
12. – 13. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung

Dipl.- Psych.Ortwin Meiss: Scham und Peinlichkeit
19. – 20. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
zur Seminarbeschreibung
zur Anmeldung


Seminarbeschreibungen


Dipl.- Psych. Frauke Niehues: Trancen schreiben leicht gemacht (Online-Seminar)
17. – 18. Juni 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr

Viele Teilnehmer des Seminars sind überrascht, dass das Schreiben einer Trance überraschend einfach ist, viel Spaß macht und die Ideen nach kurzer Zeit wie von selbst sprudeln.

Damit dies gelingt, bekommen Sie fundiertes und strukturiertes theoretisches Wissen sowie hilfreiche Tipps und lehrreiche Beispiele zum Aufbau und der Hypnolinguistik wirkungsvoller Trancen an die Hand.

Neben diesem theoretischen, inspirierenden Input finden Sie die zu Ihrem Thema oder Klienten passenden Ideen und schreiben eine Trance.

Das Seminar findet in einer kollegialen, angenehmen und kreativen Atmosphäre statt. Sie können, so wie es Ihnen am liebsten ist, alleine oder in Kleingruppen arbeiten und schreiben. Egal, für was Sie sich entscheiden, bei Fragen werden Sie mit Tipps und Ideen unterstützt.

Die Rückmeldung vieler Teilnehmer ist, dass sie in dem Seminar nicht nur den Spaß am Tranceschreiben gefunden haben, sondern sich automatisch nebenbei tief mit hypnotischen Sprachmustern auseinandergesetzt und die Möglichkeiten und Wirkweisen der Hypnotherapie reflektiert, vertieft und routiniert haben.

Viele Trancen werden im Rahmen des Seminars fertig, falls Sie nicht ganz fertig werden, nehmen Sie ausreichend viele Ideen und Anregungen für das Weiterschreiben zu Hause mit.

Frauke Niehues leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG Regionalstelle Frankfurt-Gießen. Sie ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose, Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung. Darüber hinaus ist sie zertifizierte TEK-Trainer-Trainerin. Sie ist tätig als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten sowie Referentin auf renommierten Kongressen. In Ihrem Spendenprojekt „Methodenschatz“ findet man kostenlose Therapiematerialien von engagierten KollegInnen.
Einen Überblick über Ihr Angebot finden Sie unter www.frauke-niehues.net

 

 

 

 

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.- Psych. Frauke Niehues: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Ein Online-Seminar zum Thema Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
2. – 3. September 2021, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr

In diesem Seminar lernen Sie die organisatorischen und psychologischen Gründe für „Aufschiebeverhalten“ (Prokrastination) kennen. Sie bekommen ein Tool an die Hand, mit dem sie diese für einen oder gemeinsam mit einem Klienten verstehen und analysieren können. Die Methodik fußt auf dem wissenschaftlich vielfach positiv evaluierten Training emotionaler Kompetenzen. Ausgehend von dieser Analyse werden im zweiten Schritt individuell passende Lösungsstrategien entwickelt und die Selbstmanagement-, emotionalen und organisatorischen Kompetenzen des Klienten gestärkt. Wir schöpfen hierzu aus dem hypnotherapeutischen Methodenschatz, schauen aber auch über den Tellerrand und Sie bekommen eine praxiserprobte Auswahl effizienter Tipps, Methoden und Arbeitsblätter vermittelt.

Das Vorgehen erlaubt eine hochindividuelle und dadurch sehr nachhaltige Vorgehensweise.

Inhalte des Seminars sind unter anderem:

  • Theoretischer Hintergrund
  • Individuelle Schwierigkeiten- und Ursachenanalyse
  • Lösungsmöglichkeiten für die emotionalen, Selbstmanagement- und Organisationsschwierigkeiten. Z.B. hilfreiche Methoden für
    … die Überwindung dysfunktionaler emotionaler und kognitiver Muster
    … den Aufbau von Frustrationstoleranz, Motivation und Durchhaltevermögen
    … die Verbesserung des Zeitmanagements
    … das Erkennen und Minimieren häufiger Zeitfresser
    … die Prioritätensetzung
    … den Abbau von Perfektionismus
    … hilfreiche Aufgabenunterteilung und -strukturierungen
    … eine sinnvolle Arbeitsorganisation
    … die Aneignung effektiver Lernstrategien
    … und das Beginnen und „Reinkommen“ in eine Aufgabe
  • Erstellung eines zielgenauen, realistischen und individuell passenden Lösungsschematas.

Das Seminar ist mit 9 Fortbildungspunkten bei der Psychotherapeutenkammer Hessen zertifiziert.

Frauke Niehues leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG Regionalstelle Frankfurt-Gießen. Sie ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose, Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung. Darüber hinaus ist sie zertifizierte TEK-Trainer-Trainerin. Sie ist tätig als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten sowie Referentin auf renommierten Kongressen. In Ihrem Spendenprojekt „Methodenschatz“ findet man kostenlose Therapiematerialien von engagierten KollegInnen.
Einen Überblick über Ihr Angebot finden Sie unter www.frauke-niehues.net

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht

 

 

 

 


Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist die Lösungssicht
10. – 11. September 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich.
In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

  • Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
  • Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
  • Will ich abtreiben oder nicht?
  • Will ich kündigen oder nicht?
  • Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
  • Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?Ist mein Symptom schlecht oder gut?
  • Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
  • Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
  • Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.Darüber hinaus werden unter der Überschrift
Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Zu diesem Seminar wird von Manfred Prior eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der „MiniMax-Interventionen“ (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch. Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

Feedback von Teilnehmern

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. September 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Viele Menschen haben das Bedürfnis zu erfahren, wie „es tief in ihnen aussieht“. Sie möchten einmal genau hin schauen, was bei einer Erkrankung passiert und natürlich erst recht, was sie selbst daran ändern können. Sabine Fruth hat aus ihrer medizinischen Neugierde und dem hypnotherapeutischen Wissen heraus einen besonderen Weg gefunden, Patienten mit körperlichen oder psychischen Beschwerden auf Reisen in den Körper zu schicken.

Im Workshop werden die Grundlagen der Techniken vermittelt, welche die Therapeuten zur Führung in die Körper der Patienten brauchen. Die Therapie wird unter maximalem Schutz der Patienten durchgeführt, die auf ihrer Reise sehr respektvoll geführt werden. Das Unbewusste der Patienten entscheidet über Weg und Ziel der Reise, die Therapeuten sind die unterstützenden Lotsen. Die vermittelte Vorgehensweise ist klar strukturiert und ermöglicht einen sofortigen Start in der Praxis.

Anhand von zahlreichen Fallbeispielen demonstriert Sabine Fruth die verschiedenen Induktionen und schnell zu erlernenden Strategien. Sie beschreibt, warum so viele Patienten von diesen imaginären Körperreisen begeistert sind. Die Patienten spüren sehr deutlich, dass ihre Imaginationen „echt“ sind und Veränderungen von ihnen aktiv herbei geführt werden können. Die Erfolge bei Erwachsenen und vielen Kindern und Jugendlichen haben sie animiert, ihr Wissen an Kollegen weiter zu geben.

Bei einer Live-Demonstration werden die Teilnehmer miterleben, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Danach wird jeder Teilnehmer genug Zeit und Gelegenheit zum Üben bekommen. Durch ein ausführliches Handout mit klaren Therapieempfehlungen kann das Gelernte sofort umgesetzt werden.Detailliertes anatomisches Wissen ist keine Voraussetzung, da die Bilder vom Gehirn des Patienten geliefert werden und dessen Realität entscheidend ist.

Zu diesem Seminar wird von Sabine Fruth eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Sabine Fruth:
Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, arbeitet in ihrer inzwischen privatärztlichen Praxis psycho- und hypnotherapeutisch. Zur Hypnosebehandlung wird sie vor allem auch von Patienten jeden Alters mit unklaren somatischen Erkrankungen aufgesucht, die austherapiert scheinen. Ein weiteres Spezialgebiet ist eine imaginäre Lernstrategie in Form des „Haus des Wissens“, die Sabine Fruth Kindern mit und ohne Lernproblemen vermittelt.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.- Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
1. – 2. Oktober 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dorothea Thomaßen: Konversatorische Trancetherapie – beiläufig, elegant und effektiv
5. – 6. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formulierte Coué zwei Grundgesetze der Hypnose:
1. Ein Gedanke ist bestrebt, sich zu verwirklichen.
2. Zu starkes Wollen behindert. Das nannte er das „Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung“.

Wenn Menschen professionelle Hilfe suchen, haben sie Ziele, die sie realisieren möchten. Gedanken, die sich verwirklichen wollen, sind als Ressource implizit schon vorhanden. Eine genaue Auftragsklärung schafft gute Voraussetzungen für Coués erstes Grundgesetz der Hypnose. Das zweite Gesetz habe ich für mich umformuliert: Förderlich ist Leichtigkeit. Und es wird leicht, wenn ich bereits Vorhandenes nutze. Wer als Therapeut und Berater aufmerksam ist, kann lernen, natürlich auftretende Trancephänomene zu erkennen und zu utilisieren. So lassen sich ohne formale Tranceinduktion Gedanken in Erfahrungen verwandeln, die im Hier und Jetzt aus der Vorstellung heraus Überzeugungskraft gewinnen.

Trance kann aus einem theoretischen Gespräch eine innere Erfahrung machen, die den Klienten so verändert, dass sich Türen zu vorhandenen Ressourcen und zu neuen Lernerfahrungen öffnen. Wer als Therapeut das wahrnimmt und beiläufig nutzt, was schon da ist, für den wird positive Einflussnahme elegant, leicht und effektiv.

Im Workshop wird beschrieben, demonstriert und trainiert werden,
• wie man das Ziel des Klienten und den therapeutischen Auftrag sorgfältig klärt,
• wie man natürliche, spontane Tranceprozesse erkennt und nutzt,
• wie man die Eigensprachlichkeit und die Metaphern des Klienten hört und berücksichtigt,
• wie man ein Gefühl für das Timing bekommt,
• wie man aus einem guten Rapport heraus positive Zustandsveränderungen fördert.

Über Dr. Dorothea Thomaßen:
Ausgebildet zur Fachärztin für Chirurgie arbeitet sie in ihrer Praxis auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Trainerin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und hat die Supervisionsberechtigung der MEG. Schwerpunkte sind Änderungen von Gewohnheiten und Süchten, Hypnoonkologie und der gezielte Einsatz spezifischer Sinnesmodalitäten.

Feedback von Teilnehmern

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Martin Rudersdorf: Selbsthynose – in Beziehung gehen mit sich selbst
12. – 13. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

In diesem Seminar geht Martin Rudersdorf davon aus, dass jede Hypnose im Grunde Selbst-Hypnose ist. Er stellt ein einfaches und plausibles Hypnotherapie-Modell (Problem – Utilisation – Lösung) vor, das veranschaulicht, auf welche zwei wesentlichen Ziele fast alle (Selbst-)Hypnose-Techniken abzielen. Im Anschluss daran werden verschiedene Selbst-Hypnose-Techniken beschrieben, die nützliche Werkzeuge im Umgang mit Alltagsproblemen sind und sich zur Kontrolle von problematischen Gefühlen und Schmerzen bewährt haben. Das Gemeinsame der unterschiedlichen Selbsthypnosetechniken wird herausgearbeitet. Es mündet in Leitlinien, deren Berücksichtigung dazu beiträgt, dass das selbsthypnotherapeutische Arbeiten individuell passend und „rund“ wird.

Martin Rudersdorf wird auch sein eigenes wichtigstes Selbsthypnose-Ziel („mit sich selbst in Beziehung gehen und bezogene Individuation“) und die von ihm dazu täglich praktizierte Übung vorstellen.

Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer ist eingeladen zu diesem Seminar ein Thema mitzubringen, mit dem er mittels Selbsthypnose persönlich weiterkommen möchte. Anhand dieses Themas überprüfen die TeilnehmerInnen kontinuierlich den Nutzen der vorgestellten Modelle, Leitlinien und Vorgehensweisen der Selbsthypnose.

Achtung – positive Nebenwirkungen!

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die TeilnehmerInnen aus diesem Seminar nicht nur für sich selbst viele nützliche Anregungen mitnehmen, sondern auch ein wachsendes Vertrauen finden in ihre Fähigkeit mit KlientInnen hypnotherapeutisch zu arbeiten.

Martin Rudersdorf, Therapeut, Ausbilder und Supervisor für Klinische Hypnose (M.E.G.), Psychologischer Psychotherapeut, Paartherapie, Verhaltenstherapie, Schematherapie, kassenzugelassen in eigener Praxis, Lehraufträge für „Hypnotherapeutische Verfahren“ an psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Supervision, Vortrags- und Seminartätigkeiten im Rahmen von Kongressen und beruflicher Fortbildung.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht


Dipl.- Psych.Ortwin Meiss: Scham und Peinlichkeit
19. – 20. November 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Sie stehen in Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Störungen, wie Leistungs- und Präsentationsängsten, Phobien, Depressionen, sexuellen Störungen, und wirken als Auslöser für psychotische Reaktionen. Aus Angst beschämt zu werden, vermeiden viele Menschen Situationen, in denen sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und peinlich werden könnten, und bleiben so unter ihren Möglichkeiten. Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern nur wenige konkrete Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen vorgestellt und demonstriert.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Biologische Grundlagen des Schamgefühls
  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste Präsentations- und Leistungsprobleme
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Dregradierung und Ausgrenzugen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs
  • Spezielle Übungen zur Überwindung von Scham- und Peinlichkeitsgefühlen
  • Verteidigung der Intimgrenzen / Welchsel in den Angriffsmodus
  • Die Arbeit mit inneren Mentoren und die Veränderung innerer Dementoren
  • Umdeutungen und Nutzung veränderter Perspektiven über die Bildung neuer Zugehörigkeiten
  • Spezifische Metaphern und Geschichten zum Thema.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilderder Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor. Veröffentlichungen in psychotherapeutischen Fachzeitschriften und Büchern.

zur Anmeldung
zurück zur Übersicht