Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Emotionszentrierte Arbeit: kreativ und individuell – strukturiert und effektiv
24. – 25. Mai 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Manfred Prior: MiniMax-Interventionen live und die optimale Vorbereitung von Beratung und Therapie – erfolgversprechende Weichenstellungen für die entscheidenden ersten Sitzungen
30. – 31. August 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Wolfram Dorrmann: Therapeutischer Umgang mit Suizidalität und die Lösung von Antiquitäten durch Arbeit mit Regression
20. – 21. September 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Martin Rudersdorf: Gelingende Paartherapie, konstruktiver Umgang mit Affären und die Moderation von guten Trennungen
18. – 19. Oktober 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Ulrich Freund: Das Glückskind und des Teufels Großmutter- Ressourcenfindung durch Märchen
8. – 9. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Therapie und Beratung för et kölsche Hätz!
08. – 09. November 2019, Freitag 13:00 – 19:00 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
17. – 18. Januar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Emotionszentrierte Arbeit: kreativ und individuell – strukturiert und effektiv
24. – 25. Mai 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Emotionen liegen allen psychischen Prozessen zugrunde und bilden die Wurzel unserer Entscheidungen und unseres Verhaltens. Deshalb ist eine emotionszentrierte Arbeitsweise besonders hilfreich und effektiv.

Erstaunlicherweise wird in den meisten Ausbildungen nur wenig konkretes Wissen über Emotionen vermittelt. Z. B. sind die neueren Erkenntnisse über die Funktion von Gefühlen und darüber, welcher inneren Logik Gefühle folgen, wenig bekannt. Dies soll in diesem Seminar geändert werden. Unterhaltsam und spannend wird ein umfassendes und fundiertes Wissen über Emotionen vermittelt, so dass man sich im Umgang damit sicher fühlt.

Darüber hinaus wird eine Methode zur Emotionsbearbeitung vorgestellt, die die Vorteile verschiedener Therapierichtungen kombiniert und so besonders wirkungsvoll ist. Die Grundlage bildet ein Analyse- und Regulationsschema für Emotionen, das das Herzstück aus dem „Training emotionaler Kompetenzen“ von Prof. Matthias Berking ist. Mit diesem ressourcenorientierten Schema werden die individuellen gefühlsrelevanten Faktoren und deren Veränderungsmöglichkeiten gemeinsam mit dem Klienten erarbeitet. Das Schema integriert Ideen und Anstöße verschiedener Therapierichtungen. Es kann gleichzeitig an die individuellen Begebenheiten des Klienten und die eigene Therapeutenpersönlichkeit angepasst werden. Wenn man dieses Schema mit hypnotherapeutischen Elementen kombiniert, werden kognitive Grenzen überwunden und die Emotionen sehr tief und umfassend bearbeitet. Hierbei kann die Stärke der Emotionsaktivierung gut gesteuert werden.

Diese Form der Emotionsbearbeitung hat umfassende und vielschichtige Effekte. Sie ist für den Klienten und den Therapeuten sehr transparent und bietet beiden eine große Sicherheit.

Im Workshop wird auch beschrieben, wie man das Schema zur Therapieplanung einsetzen kann.

Die Einsatzmöglichkeiten des Schemas werden in Modellrollenspielen demonstriert und es gibt viel Raum für das eigene Üben und das Gewinnen von Sicherheit in der Anwendung der Methode.

Am Mittwoch, den 20. Juni 2018 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Frauke Niehues eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist Approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose (MEG), Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers (GwG). Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin. Neben der therapeutischen Tätigkeit ist sie mit viel Spass und Engagement Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Darüber hinaus ist sie Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit dem Lehrstuhl für Psychologie der Universität Nürnberg-Erlangen entwickelt sie in diesem Rahmen aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter. Manfred Prior berichtet von seiner Teilnahme an der Kurzform dieses Workshops auf der Jahrestagung der MEG in Bad Kissingen: „Ihr Workshop war eine stimulierende Synthese von dem, was man alles machen kann, um Gefühle zu beeinflussen. Das war geballte Praxisrelevanz, durchsetzt mit anschaulichen Mini-Demonstrationen, mit Humor gewürzt und von einer souveränen Referentin mit heiter-ernster Leichtigkeit präsentiert.

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Dr. Manfred Prior: MiniMax-Interventionen live und die optimale Vorbereitung von Beratung und Therapie – erfolgversprechende Weichenstellungen für die entscheidenden ersten Sitzungen
30. – 31. August 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Wie kann man Beratung oder Therapie von Anfang an auf den richtigen Weg, auf ein „gutes Gleis“ bringen? Manfred Prior hat auf seiner Suche nach minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung festgestellt, dass man vor der ersten Sitzung immense Möglichkeiten hat, das Ergebnis positiv zu beeinflussen und Besserungen zu fördern. In diesem Workshop wird vorgestellt, wie man bei der Terminabsprache beiläufig gezielt Informationen/Suggestionen so geben kann, dass der Klient bis zur ersten Sitzung

  • seine Ziele geklärt hat,
  • Besserungen seit dem Telefonat berichten kann,
  • dem Berater/Therapeuten gegenüber positiv eingestellt ist und
  • die „richtige“ Einstellung zur Therapie hat.

Im Workshop werden die Einzelheiten des Beratung und Therapie optimal vorbereitenden Telefonierens erläutert und geübt werden. Es wird weiterhin trainiert, wie die dadurch bis zum Gespräch erzielten Besserungenin der ersten Sitzung stabilisiert und weiterentwickelt werden können.

Sinnvolle Ziele aushandeln
Außerdem lernen die TeilnehmerInnen in diesem Workshop u. a., wie man mit dem Patienten Probleme so definiert, dass sie lösbar sind und wie man mit ihm Ziele so erarbeitet, dass

  • Ziele erreichbar sind, und Patienten hoch motiviert sind, etwas zu tun, um diese Ziele zu erreichen,
  • Patienten bereit sind, für die Erreichung dieser Ziele Ressourcen zu aktivieren.

Gelehrt und trainiert wird auch, wie man mit den Patienten umgehen kann, die genau wissen, was sie nicht mehr wollen, aber kaum oder gar nicht sagen können, was sie stattdessen lieber wollen.

Manfred Prior haben die Entdeckungen all dessen, was man mit minimalem Aufwand vor der Therapie machen kann, so fasziniert, dass er dazu ein Buch geschrieben hat:
M. Prior: Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch

Generalisierung von spontanen Besserungen
Immer wieder „passiert“ es, dass Klienten von Besserungen berichten, zu denen sie angeblich nichts beigetragen haben und die sie quasi „unter den Tisch kehren“ wollen. Im Workshop wird demonstriert und trainiert, wie man mit Klienten über solche spontanen Besserungen so reden kann, dass Klienten diese „passierten“ Besserungen absichtlich und gezielt fortführen und wiederholen können.

MiniMax-Interventionen
Manfred Priors MiniMax-Interventionen haben in den letzten Jahren als kommunikatives Standardrepertoire vieler Berater und Therapeuten eine große Verbreitung gefunden und erfreuen sich einer noch immer weiter wachsenden Beliebtheit. In diesem Workshop wird Manfred Prior erläutern, demonstrieren und trainieren, wie man diese minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung beiläufig mit großem Erfolg in den ersten Sitzungen einsetzt. Dabei wird er die MiniMax-Interventionen in ein einfaches und bewährtes Modell von Kurzzeitpsychotherapie integrieren.

Am Mittwoch, den 18. September 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Manfred Prior eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Manfred Prior:
Manfred Prior leitet zusammen mit Ulrich Freund die Regionalstelle Frankfurt der MEG. Darüber hinaus ist er in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor tätig. Manfred Prior hat zu Themen Erickson’scher Hypnosetherapie und moderner Kurzzeitpsychotherapie publiziert, Lehrvideos veröffentlicht und ist Autor der „MiniMax-Interventionen“ (Minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch .

Feedback von Teilnehmern

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Dr. Wolfram Dorrmann: Therapeutischer Umgang mit Suizidalität und die Lösung von Antiquitäten durch Arbeit mit Regression
20. – 21. September 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Alles, was man für den Umgang mit suizidalen Patienten wissen muss

Suizidale Patienten können einem schlaflose Nächte bereiten. Im Seminar werden folgende Themen bearbeitet:

  • Identifikation von Selbsttötungsrisiken im Gespräch
  • Strategien und Techniken im Umgang mit Selbsttötungsabsichten (Rapport bekommen, Zeit gewinnen und Brücken bauen, Verträge, Konfrontation mit rationalen Argumenten, Deutungen und Umdeutungen, Arbeit mit Gefühlen, mit inneren Bildern, mit Teilen der Persönlichkeit und mit der Weltanschauung des Patienten, hypnotherapeutische Gesprächsmuster, Rituale, inkompatible Erfahrungen, systemische Interventionen, Notfallplan u.a.).

Außerdem wird auf Probleme einer stationären Unterbringung eingegangen und auf naheliegende problematische und riskante Interventionen.Nicht zuletzt werden Strategien guter Psychohygiene dargestellt und die Möglichkeit der Berücksichtigung und Reflexion der eigenen Einstellung zum Suizid gegeben.
Am Ende dieses Seminartages soll jeder Teilnehmer gute Strategien für den Umgang mit akuter Suizidalität vermittelt bekommen haben und wissen, wie er die Notwendigkeit einer stationären Unterbringung erkennen und diese dann in die Wege leiten kann.

Methoden: Demonstrationen und Videoanalysen (Microteaching) mit anschließenden Übungen in Kleingruppen; Brainstormings, Arbeitspapiere, evtl. Fallsupervision.

Arbeit mit Regression zur Lösung von „Antiquitäten“

Bei suizidalen Patienten finden sich Traumatisierungen sehr häufig, weshalb hier den Techniken zur Trauma-Bewältigung eine besondere Bedeutung zukommt. Das hypno­therapeutische Vorgehen ist inzwischen auch zur zentralen Interventionstechnik vieler psychotherapeutischer Konzepte geworden (imaginatives Überschreiben in der Schema­therapie, emotional-imaginative Umstrukturierung in der Verhaltenstherapie oder das Imagery Rescripting & Reprocessing in der IRRT). An diesem Seminartag werden diese Techniken, welche über innere Bilder und spontane Trancezustände zu nachhaltigen Veränderungen im psychi­schen und körperlichen Erle­ben des Patienten führen, über Live-Demonstrationen vermittelt.

Zum Einsatz kommen hierbei Methoden aus verschiedenen psychotherapeutischen An­sätzen wie der Hypnotherapie, der Ego-State-Therapy, der Kognitiven Verhaltens­therapie, dem NLP und der Transaktionsanalyse (Altersregression, Affektbrücken, hypnoprojektive Techniken, Screen-Technik, Dissoziation, Parenting, Reparenting, versch. Ich-Zustände, Zeitlinien, Zeitprogression, Submodalitäten u.v.a.). Diese Vor­gehensweisen werden zusätzlich auch durch Videoanalysen und Kleingruppen­arbeit vermittelt und in ein allgemeines 8-stufiges Interventionsschema integriert.

Über Wolfram Dorrmann:
Leiter des staatlich anerkannten Ausbildungsinstituts für Verhal­tenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie (IVS) in Nürnberg. Psychotherapeutisch tätig seit 1978. Praxis als Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Arbeitsschwerpunkte: Behandlung von depressiven und suizidalen Patienten, Psychotherapie von posttraumatischen Belastungsstörungen, Therapie sexueller Störungen, imaginative Verfahren, verhaltenstherapeutisch fundierte Psychotherapie, Hypnotherapie und Systemische Therapie. Autor von Standardwerken zur Suizidalität und Suizidprophylaxe.

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Dipl.-Psych. Martin Rudersdorf: Gelingende Paartherapie, konstruktiver Umgang mit Affären und die Moderation von guten Trennungen
18. – 19. Oktober 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

In diesem Workshop wird konstruktiv-hypnotherapeutisches Handwerkszeug für folgende Themen vermittelt:

      • Wie gelingt es, dass die Arbeit mit Paaren für den Therapeut / die Therapeutin einfach ist und Spaß macht?
      • Wie kann man Paartherapie von Anfang an auf den richtigen Weg, auf ein „gutes Gleis“ bringen?
      • Wie gelingt eine Auftragsklärung einfach und schnell?
      • Wie kann man sicherstellen, dass Paare in den Sitzungen nicht genauso destruktiv wie zu Hause interagieren?

Veränderung braucht Verständnis. Dafür werden die TeilnehmerInnen ein einfaches und plausibles Paar-Konstrukt kennenlernen, das es den Paaren ermöglicht ihre Beziehung und das bewusst zu verstehen, was bisher nicht explizit ausgesprochen wurde. Mit diesem Modell kann den Paaren exemplarisch gezeigt werden, wie sie die „Welt“ des anderen verstehen und wie sie gut streiten – d.h. über ihre Bedürfnisse sprechen – lernen können.

Da die Probleme/Konflikte (Bedürfnisse) von Paaren oft sehr komplex sind, helfen einfache farbige Skizzen den Therapie- und Beratungsprozess von Anfang an sehr viel effektiver zu gestalten. Parallel zum Berichten des Paares kann ein anschauliches Bild der Bedürfnisse skizziert werden, das zu einem neuen Bild der Lösungs-Kompromiss-Möglichkeiten führt. Dieses Vorgehen ist so vereinfacht, dass es sich besonders für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben.

(Liebes-)Affären betroffen sind, klagen oft darüber, dass sie „nicht davon loskommen“ und sichnicht entscheiden können. Für diese Situation werden Fragen und Interventionen vorgestellt, die die Klärung und Entscheidung vorantreiben.

Darüber hinaus werden die wichtigsten Prinzipien für eine „gute“ Trennung erläutert. Es wird gezeigt, wie man konsequent die Konsequenzen einer Trennung „klärt“, welche Gefahren und Chancen für die Erwachsenen damit einhergehen und wie dies aus den Augen der Kinder wahrgenommen wird

Achtung – positive Nebenwirkungen! Es könnte sein, dass Sie aus diesem Workshop auch für sich selbst nützliche Anregungen mitnehmen.

Am Mittwoch, den 6. November 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Martin Rudersdorf eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Martin Rudersdorf:
Psychologischer Psychotherapeut kassenzugelassen in eigener Praxis, Paartherapie, Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose (M.E.G.), Schematherapie, Lehraufträge für „Hypnotherapeutische Verfahren“ an Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Vortrags- und Seminartätigkeit im Rahmen von Kongressen und beruflicher Fortbildung. Manfred Prior über Martin Rudersdorf: „Martin Rudersdorf hat sich mit seinen Workshops zu „Gelingende Paartherapie“ in kurzer Zeit den Ruf erarbeitet, dass man bei ihm in zwei Tagen ein erfolgreiches Konzept der Paartherapie (kennen-)lernen kann, mit dem man seine Fähigkeiten in der Arbeit mit Paaren auf eine höhere Ebene heben kann. Martins Workshop in Bad Kissingen zu dem, was man mit Männern therapeutisch machen kann, die unter vorzeitigem Samenerguss leiden, hatte alle Qualitäten, die man von seinem Paartherapie-Workshop her kennt: ein überzeugendes, unmittelbar einleuchtendes und praktikables Konzept, präsentiert von jemand der so redet, wie die Klienten reden, wenn sie sich in der Kneipe ihrem besten Freund anvertrauen. Durch kurze Rollenspiele oder Demonstrationen hat Martin einzelne Teile des Vorgehens veranschaulicht. Martin zeigte z. B., wie er einem Klienten anhand des Sich-Kitzeln-Lassens die Erfahrung vermittelt, dass er sein Erregungsniveau regulieren kann.“

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Therapie und Beratung för et kölsche Hätz!
08. – 09. November 2019, Freitag 13:00 – 19:00 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Frei nach dem Motto: Haupsaache et Hätz es joot! zeigt Frauke Niehues in diesem Seminar, wie das Kölner Lied- und Geschichtengut sowie die Kölner Lebensart in Therapie, Beratung und Gesprächsführung eingesetzt und genutzt werden können.

Schwerpunkte werden sein:

  • Wirkung von Aphorismen, Metaphern und Geschichten in Therapie, Beratung und Gesprächsführung
  • Analyse der Kölner Kultur und Lebensart
  • Einsatz von Kölner Aphorismen, Metaphern, Geschichten und Liedern für spezifische Fragestellungen (z.B. psychische und körperliche Erkrankungen, Gruppendynamiken oder schulische Probleme).
  • In Kleingruppenarbeit können diesbezügliche Schwerpunkte gesetzt werden.

Das Seminar wird vielfältig unterstützt: Das Kölner Karnevalsmuseum stellt die Räume und lädt zu einer exklusiven Führung ein. Prinz Holger der I., Karnevalsprinz von 2015, berichtet von seinen Erlebnissen im Karneval. Thomas Link, Sänger Band Schmitzebud und Gewinner des Karnevalsaward 2018 gibt Einblicke in die Besonderheiten der Kölner Musikszene. Darüber hinaus schenkt Manfred Prior jedem Teilnehmer ein persönliche signiertes Exemplar der Mini-Max-Interventionen.

Eingeladen sind Therapeuten aller Fachrichtungen sowie Coaches, Lehrer, Sozialarbeiter und alle, die beruflich Menschen mit kölschem Herzen unterstützen möchten.

Ort:
Karnevalsmuseum, Maarweg 134-136, 50825 Ko¨ln

Spendenseminar:
Alle Einnahmen werden an den Verein Laachende Hätze gespendet. Der Verein kümmert sich mit Geld- und Aktions- spenden um Kinder in Not. Informationen finden Sie unter: www.laachende-haetze.de . Freiwillige Mehrzahlungen sind herzlich willkommen.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues stammt aus Köln und ist ausgebildet in Verhaltenstherapie, klinischer Hypnose und klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers. Darüber hinaus ist sie Trainerin emotionaler Kompetenzen und akkreditierte Supervisorin. Neben Ihrer Tätigkeit als Psychotherapeutin schult und berät sie Führungskräfte und Organisationen und ist Dozentin an verschiedenen Universitäten und Ausbildungsinstituten.

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Ulrich Freund: Das Glückskind und des Teufels Großmutter- Ressourcenfindung durch Märchen
8. – 9. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Die Brüder Grimm haben die Märchen mit einem geheimnisvollen Mythenmantel umhüllt. Märchen führen unmittelbar zur Regression. Einerseits sagen die Leute: „Erzähl‘ mir keine Märchen“, andererseits weiß jeder: Märchen führen in abgründige Seelenwahrheiten. Märchen sind Erörterung von Wunschphantasien und Ängsten in Gestalt von Erzählungen und Bildern.Es gibt indikationsspezifisches Märchenerzählen. Nur das Mädchen kann im Märchen vom süßen Brei dem überkochenden Töpfchen ein wirksames „Töpfchen steh!“ zurufen. Aber warum ist die Mutter dazu nicht in der Lage?

Ganz anders: Wenn eine Therapie nicht „anläuft“, oder in’s Stocken gerät, dann holt man sich die Erlaubnis, ein Märchen erzählen zu dürfen. Und die Selbstexploration des Klienten ist wieder hergestellt, denn: Wie ist das mit dem Glück vom Hans und der Gier der Fischersfrau?

Ulrich Freunds Märchenseminar ist keines der üblichen C-Seminare. Neben den aus der Arbeit mit Märchen entwickelten binären Therapieansätzen und schnellen Induktionstechniken, bietet es einen Erfahrungsraum, in dem er die Teilnehmer an seinen Möglichkeiten teilhaben lässt, die Magie der Märchen im Rahmen von Beratung und Psychotherapie zu nutzen. Dabei wird auch deutlich, wie sich im Märchen und durch das Märchen Probleme in unerfüllte Wünsche verwandeln, die dann ganz wunderbare Erfüllung finden. Märchen sind immer auch Antworten auf Fragen. Schließlich ist auch Thema, wie es möglich ist, dass durch das Märchenhören unbewusst Konflikte bewältigt werden (Walter Scherf).
Märchen sind Suchfelder, in denen Lösungen versteckt sind. Die Antworten der Märchen werden auch dann wirksam, wenn der Prozess unbewusst bleibt.

Im Seminar wird deutlich

  • wie man mit Märchen, die der Klient in der Erinnerung verformt hat („verzählte“ Märchen), einfühlsam arbeiten kann. Des Klienten abweichende Fassung macht Sinn!
  • wie die Grundfiguren „Pechvogel und Glückskind“, „Hexe und Fee“, „Dümmling und Trickser“, Teilearbeit ermöglichen, weil sich das Konfliktfeld der Klienten darin spiegelt.

Über Ulrich Freund:
Gründer der Milton Erickson Regionalstelle Frankfurt. Eines seiner Spezialgebiete ist der Einsatz von Metaphern und Märchen in der Therapie. Er ist Mitglied im Beirat der Europäischen Märchengesellschaft. Für sein vielfältiges Engagement wurde Ulrich Freund der Freundschaftspreis der MEG verliehen. Er hat die Anfänge der hypnotherapeutischen Nichtrauchertherapie begründet und spezielle Techniken für die dreistündige Kurzzeittherapie in Reha-Kliniken entwickelt.

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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tiefgreifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Es werden verschiedene Formen der Schuld beschrieben und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Schuld und Attribution
  • das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
  • Tauschgeschäfte mit den Mächten des Himmels
  • Rache, Strafe und Schuld
  • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
  • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
  • Übernommene oder stellvertretene Schuld
  • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen
  • Arbeit mit Personen, die unter einer „Existenziellen Schuld“ leiden (wegen Dir habe ich heiraten müssen!)
  • Schuld u. Berufswahl – die Motivation einen helfenden Beruf zu wählen
  • Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
  • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
  • schlechtes Gewissen und Selbstbestrafungstendenzen.

Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen
Schuld und Verantwortung, sowie zwischen Verzeihen und „die Schuld Streichen“ wird deutlich gemacht.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist
Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er
arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.
Veröffentlichungen in psychotherapeutischen Fachzeitschriften und
Büchern.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin, Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit Prof. Berking entwickelt sie aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
17. – 18. Januar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den gesamten Therapieerfolg. In der Therapie hat man es oft mit dem Problem zu tun, dass der Therapeut viele Ressourcen bei dem Klienten wahrnimmt, während der Klient darauf beharrt, dass er nichts wert sei und gar nichts hinbekäme. Immer wieder bekommt man auch geschildert: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“.

Oft macht man auch die Erfahrung, dass Klienten gestärkt aus einer Sitzung gehen, in der anschließenden Sitzung aber berichten, dass diese Stärkung nicht angehalten habe.

Im Seminar werden Wissen und vielfältige Vorgehensweisen vermittelt, die den Selbstwert fühlbar und nachhaltig bessern und die Klienten dauerhaft und umfassend stärken.

Unter anderem:

  • Das Wissen um Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen und deren Dynamik
  • Der systemische Kontext des Selbstwertgefühls: Identifikation von „Selbstwertbremsen“ im System und konstruktiver Umgang damit, dass es oft wichtige Menschen im Leben des Klienten gibt, die den Selbstwert des Klienten kontinuierlich schwächen
  • Strategien und Methoden, die fördern, dass der Klient nicht nur „vom Kopf her“ weiß, was er wert ist und welche Fähigkeiten er hat, sondern dies auch fühlen und integrieren kann: z.B. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Posthypnotische Suggestionen, Trancen und, und, und ….

Alle Techniken werden so erläutert, demonstriert und geübt, dass man sie an sich selbst und am eigenen Selbstwerterleben auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.

Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Frauke Niehues eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin, Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit Prof. Berking entwickelt sie aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter.

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