Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Dr. Wolfram Dorrmann: Therapeutischer Umgang mit Suizidalität und die Lösung von Antiquitäten durch Arbeit mit Regression
20. – 21. September 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Martin Rudersdorf: Gelingende Paartherapie, konstruktiver Umgang mit Affären und die Moderation von guten Trennungen
18. – 19. Oktober 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Ulrich Freund: Das Glückskind und des Teufels Großmutter – Ressourcenfindung durch Märchen
8. – 9. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Therapie und Beratung fo¨r et ko¨lsche Ha¨tz!
8. – 9. November 2019, Freitag 13:00 – 19:00 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
17. – 18. Januar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burnout
31.Januar – 1. Februar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
6. – 7. März 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. April 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Christian Schwegler: Hypnotherapeutischer Werkzeugkasten
19. – 20. Juni 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
4. – 5. September 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Brit Wilczek: Der etwas andere Klient – Menschen auf dem Autismus-Spektrum in der Psychotherapie
30. – 31. Oktober 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Ortwin Meiss: Trauer und Verlust
13. – 14. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Frauke Niehues: Impact-Techniken
27. – 28. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Seminarbeschreibungen

Dr. Wolfram Dorrmann: Therapeutischer Umgang mit Suizidalität und die Lösung von Antiquitäten durch Arbeit mit Regression
20. – 21. September 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Alles, was man für den Umgang mit suizidalen Patienten wissen muss

Suizidale Patienten können einem schlaflose Nächte bereiten. Im Seminar werden folgende Themen bearbeitet:

  • Identifikation von Selbsttötungsrisiken im Gespräch
  • Strategien und Techniken im Umgang mit Selbsttötungsabsichten (Rapport bekommen, Zeit gewinnen und Brücken bauen, Verträge, Konfrontation mit rationalen Argumenten, Deutungen und Umdeutungen, Arbeit mit Gefühlen, mit inneren Bildern, mit Teilen der Persönlichkeit und mit der Weltanschauung des Patienten, hypnotherapeutische Gesprächsmuster, Rituale, inkompatible Erfahrungen, systemische Interventionen, Notfallplan u.a.).

Außerdem wird auf Probleme einer stationären Unterbringung eingegangen und auf naheliegende problematische und riskante Interventionen.Nicht zuletzt werden Strategien guter Psychohygiene dargestellt und die Möglichkeit der Berücksichtigung und Reflexion der eigenen Einstellung zum Suizid gegeben.
Am Ende dieses Seminartages soll jeder Teilnehmer gute Strategien für den Umgang mit akuter Suizidalität vermittelt bekommen haben und wissen, wie er die Notwendigkeit einer stationären Unterbringung erkennen und diese dann in die Wege leiten kann.

Methoden: Demonstrationen und Videoanalysen (Microteaching) mit anschließenden Übungen in Kleingruppen; Brainstormings, Arbeitspapiere, evtl. Fallsupervision.

Arbeit mit Regression zur Lösung von „Antiquitäten“

Bei suizidalen Patienten finden sich Traumatisierungen sehr häufig, weshalb hier den Techniken zur Trauma-Bewältigung eine besondere Bedeutung zukommt. Das hypno­therapeutische Vorgehen ist inzwischen auch zur zentralen Interventionstechnik vieler psychotherapeutischer Konzepte geworden (imaginatives Überschreiben in der Schema­therapie, emotional-imaginative Umstrukturierung in der Verhaltenstherapie oder das Imagery Rescripting & Reprocessing in der IRRT). An diesem Seminartag werden diese Techniken, welche über innere Bilder und spontane Trancezustände zu nachhaltigen Veränderungen im psychi­schen und körperlichen Erle­ben des Patienten führen, über Live-Demonstrationen vermittelt.

Zum Einsatz kommen hierbei Methoden aus verschiedenen psychotherapeutischen An­sätzen wie der Hypnotherapie, der Ego-State-Therapy, der Kognitiven Verhaltens­therapie, dem NLP und der Transaktionsanalyse (Altersregression, Affektbrücken, hypnoprojektive Techniken, Screen-Technik, Dissoziation, Parenting, Reparenting, versch. Ich-Zustände, Zeitlinien, Zeitprogression, Submodalitäten u.v.a.). Diese Vor­gehensweisen werden zusätzlich auch durch Videoanalysen und Kleingruppen­arbeit vermittelt und in ein allgemeines 8-stufiges Interventionsschema integriert.

Über Wolfram Dorrmann:
Leiter des staatlich anerkannten Ausbildungsinstituts für Verhal­tenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie (IVS) in Nürnberg. Psychotherapeutisch tätig seit 1978. Praxis als Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Arbeitsschwerpunkte: Behandlung von depressiven und suizidalen Patienten, Psychotherapie von posttraumatischen Belastungsstörungen, Therapie sexueller Störungen, imaginative Verfahren, verhaltenstherapeutisch fundierte Psychotherapie, Hypnotherapie und Systemische Therapie. Autor von Standardwerken zur Suizidalität und Suizidprophylaxe.

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Dipl.-Psych. Martin Rudersdorf: Gelingende Paartherapie, konstruktiver Umgang mit Affären und die Moderation von guten Trennungen
18. – 19. Oktober 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

In diesem Workshop wird konstruktiv-hypnotherapeutisches Handwerkszeug für folgende Themen vermittelt:

      • Wie gelingt es, dass die Arbeit mit Paaren für den Therapeut / die Therapeutin einfach ist und Spaß macht?
      • Wie kann man Paartherapie von Anfang an auf den richtigen Weg, auf ein „gutes Gleis“ bringen?
      • Wie gelingt eine Auftragsklärung einfach und schnell?
      • Wie kann man sicherstellen, dass Paare in den Sitzungen nicht genauso destruktiv wie zu Hause interagieren?

Veränderung braucht Verständnis. Dafür werden die TeilnehmerInnen ein einfaches und plausibles Paar-Konstrukt kennenlernen, das es den Paaren ermöglicht ihre Beziehung und das bewusst zu verstehen, was bisher nicht explizit ausgesprochen wurde. Mit diesem Modell kann den Paaren exemplarisch gezeigt werden, wie sie die „Welt“ des anderen verstehen und wie sie gut streiten – d.h. über ihre Bedürfnisse sprechen – lernen können.

Da die Probleme/Konflikte (Bedürfnisse) von Paaren oft sehr komplex sind, helfen einfache farbige Skizzen den Therapie- und Beratungsprozess von Anfang an sehr viel effektiver zu gestalten. Parallel zum Berichten des Paares kann ein anschauliches Bild der Bedürfnisse skizziert werden, das zu einem neuen Bild der Lösungs-Kompromiss-Möglichkeiten führt. Dieses Vorgehen ist so vereinfacht, dass es sich besonders für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben.

(Liebes-)Affären betroffen sind, klagen oft darüber, dass sie „nicht davon loskommen“ und sichnicht entscheiden können. Für diese Situation werden Fragen und Interventionen vorgestellt, die die Klärung und Entscheidung vorantreiben.

Darüber hinaus werden die wichtigsten Prinzipien für eine „gute“ Trennung erläutert. Es wird gezeigt, wie man konsequent die Konsequenzen einer Trennung „klärt“, welche Gefahren und Chancen für die Erwachsenen damit einhergehen und wie dies aus den Augen der Kinder wahrgenommen wird

Achtung – positive Nebenwirkungen! Es könnte sein, dass Sie aus diesem Workshop auch für sich selbst nützliche Anregungen mitnehmen.

Am Mittwoch, den 6. November 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Martin Rudersdorf eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Martin Rudersdorf:
Psychologischer Psychotherapeut kassenzugelassen in eigener Praxis, Paartherapie, Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose (M.E.G.), Schematherapie, Lehraufträge für „Hypnotherapeutische Verfahren“ an Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Vortrags- und Seminartätigkeit im Rahmen von Kongressen und beruflicher Fortbildung. Manfred Prior über Martin Rudersdorf: „Martin Rudersdorf hat sich mit seinen Workshops zu „Gelingende Paartherapie“ in kurzer Zeit den Ruf erarbeitet, dass man bei ihm in zwei Tagen ein erfolgreiches Konzept der Paartherapie (kennen-)lernen kann, mit dem man seine Fähigkeiten in der Arbeit mit Paaren auf eine höhere Ebene heben kann. Martins Workshop in Bad Kissingen zu dem, was man mit Männern therapeutisch machen kann, die unter vorzeitigem Samenerguss leiden, hatte alle Qualitäten, die man von seinem Paartherapie-Workshop her kennt: ein überzeugendes, unmittelbar einleuchtendes und praktikables Konzept, präsentiert von jemand der so redet, wie die Klienten reden, wenn sie sich in der Kneipe ihrem besten Freund anvertrauen. Durch kurze Rollenspiele oder Demonstrationen hat Martin einzelne Teile des Vorgehens veranschaulicht. Martin zeigte z. B., wie er einem Klienten anhand des Sich-Kitzeln-Lassens die Erfahrung vermittelt, dass er sein Erregungsniveau regulieren kann.“

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Therapie und Beratung fo¨r et ko¨lsche Ha¨tz!
8. – 9. November 2019, Freitag 13:00 – 19:00 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Frei nach dem Motto: Haupsaache et Hätz es joot! zeigt Frauke Niehues in diesem Seminar, wie das Kölner Lied- und Geschichtengut sowie die Kölner Lebensart in Therapie, Beratung und Gesprächsführung eingesetzt und genutzt werden können.

Schwerpunkte werden sein:

  • Wirkung von Aphorismen, Metaphern und Geschichten in Therapie, Beratung und Gesprächsführung
  • Analyse der Kölner Kultur und Lebensart
  • Einsatz von Kölner Aphorismen, Metaphern, Geschichten und Liedern für spezifische Fragestellungen (z.B. psychische und körperliche Erkrankungen, Gruppendynamiken oder schulische Probleme).
  • In Kleingruppenarbeit können diesbezügliche Schwerpunkte gesetzt werden.

Das Seminar wird vielfältig unterstützt: Das Kölner Karnevalsmuseum stellt die Räume und lädt zu einer exklusiven Führung ein. Prinz Holger der I., Karnevalsprinz von 2015, berichtet von seinen Erlebnissen im Karneval. Thomas Link, Sänger Band Schmitzebud und Gewinner des Karnevalsaward 2018 gibt Einblicke in die Besonderheiten der Kölner Musikszene. Darüber hinaus schenkt Manfred Prior jedem Teilnehmer ein persönliche signiertes Exemplar der Mini-Max-Interventionen.

Eingeladen sind Therapeuten aller Fachrichtungen sowie Coaches, Lehrer, Sozialarbeiter und alle, die beruflich Menschen mit kölschem Herzen unterstützen möchten.

Ort:
Karnevalsmuseum, Maarweg 134-136, 50825 Ko¨ln

Spendenseminar:
Alle Einnahmen werden an den Verein Laachende Hätze gespendet. Der Verein kümmert sich mit Geld- und Aktions- spenden um Kinder in Not. Informationen finden Sie unter: www.laachende-haetze.de . Freiwillige Mehrzahlungen sind herzlich willkommen.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues stammt aus Köln und ist ausgebildet in Verhaltenstherapie, klinischer Hypnose und klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers. Darüber hinaus ist sie Trainerin emotionaler Kompetenzen und akkreditierte Supervisorin. Neben Ihrer Tätigkeit als Psychotherapeutin schult und berät sie Führungskräfte und Organisationen und ist Dozentin an verschiedenen Universitäten und Ausbildungsinstituten.

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Ulrich Freund: Das Glückskind und des Teufels Großmutter – Ressourcenfindung durch Märchen
8. – 9. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Die Brüder Grimm haben die Märchen mit einem geheimnisvollen Mythenmantel umhüllt. Märchen führen unmittelbar zur Regression. Einerseits sagen die Leute: „Erzähl‘ mir keine Märchen“, andererseits weiß jeder: Märchen führen in abgründige Seelenwahrheiten. Märchen sind Erörterung von Wunschphantasien und Ängsten in Gestalt von Erzählungen und Bildern.Es gibt indikationsspezifisches Märchenerzählen. Nur das Mädchen kann im Märchen vom süßen Brei dem überkochenden Töpfchen ein wirksames „Töpfchen steh!“ zurufen. Aber warum ist die Mutter dazu nicht in der Lage?

Ganz anders: Wenn eine Therapie nicht „anläuft“, oder in’s Stocken gerät, dann holt man sich die Erlaubnis, ein Märchen erzählen zu dürfen. Und die Selbstexploration des Klienten ist wieder hergestellt, denn: Wie ist das mit dem Glück vom Hans und der Gier der Fischersfrau?

Ulrich Freunds Märchenseminar ist keines der üblichen C-Seminare. Neben den aus der Arbeit mit Märchen entwickelten binären Therapieansätzen und schnellen Induktionstechniken, bietet es einen Erfahrungsraum, in dem er die Teilnehmer an seinen Möglichkeiten teilhaben lässt, die Magie der Märchen im Rahmen von Beratung und Psychotherapie zu nutzen. Dabei wird auch deutlich, wie sich im Märchen und durch das Märchen Probleme in unerfüllte Wünsche verwandeln, die dann ganz wunderbare Erfüllung finden. Märchen sind immer auch Antworten auf Fragen. Schließlich ist auch Thema, wie es möglich ist, dass durch das Märchenhören unbewusst Konflikte bewältigt werden (Walter Scherf).
Märchen sind Suchfelder, in denen Lösungen versteckt sind. Die Antworten der Märchen werden auch dann wirksam, wenn der Prozess unbewusst bleibt.

Im Seminar wird deutlich

  • wie man mit Märchen, die der Klient in der Erinnerung verformt hat („verzählte“ Märchen), einfühlsam arbeiten kann. Des Klienten abweichende Fassung macht Sinn!
  • wie die Grundfiguren „Pechvogel und Glückskind“, „Hexe und Fee“, „Dümmling und Trickser“, Teilearbeit ermöglichen, weil sich das Konfliktfeld der Klienten darin spiegelt.

Über Ulrich Freund:
Gründer der Milton Erickson Regionalstelle Frankfurt. Eines seiner Spezialgebiete ist der Einsatz von Metaphern und Märchen in der Therapie. Er ist Mitglied im Beirat der Europäischen Märchengesellschaft. Für sein vielfältiges Engagement wurde Ulrich Freund der Freundschaftspreis der MEG verliehen. Er hat die Anfänge der hypnotherapeutischen Nichtrauchertherapie begründet und spezielle Techniken für die dreistündige Kurzzeittherapie in Reha-Kliniken entwickelt.

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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tiefgreifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Es werden verschiedene Formen der Schuld beschrieben und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Schuld und Attribution
  • das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
  • Tauschgeschäfte mit den Mächten des Himmels
  • Rache, Strafe und Schuld
  • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
  • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
  • Übernommene oder stellvertretene Schuld
  • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen
  • Arbeit mit Personen, die unter einer „Existenziellen Schuld“ leiden (wegen Dir habe ich heiraten müssen!)
  • Schuld u. Berufswahl – die Motivation einen helfenden Beruf zu wählen
  • Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
  • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
  • schlechtes Gewissen und Selbstbestrafungstendenzen.

Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen
Schuld und Verantwortung, sowie zwischen Verzeihen und „die Schuld Streichen“ wird deutlich gemacht.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist
Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er
arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.
Veröffentlichungen in psychotherapeutischen Fachzeitschriften und
Büchern.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. Nov. 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

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Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
17. – 18. Januar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den gesamten Therapieerfolg. In der Therapie hat man es oft mit dem Problem zu tun, dass der Therapeut viele Ressourcen bei dem Klienten wahrnimmt, während der Klient darauf beharrt, dass er nichts wert sei und gar nichts hinbekäme. Immer wieder bekommt man auch geschildert: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“.

Oft macht man auch die Erfahrung, dass Klienten gestärkt aus einer Sitzung gehen, in der anschließenden Sitzung aber berichten, dass diese Stärkung nicht angehalten habe.

Im Seminar werden Wissen und vielfältige Vorgehensweisen vermittelt, die den Selbstwert fühlbar und nachhaltig bessern und die Klienten dauerhaft und umfassend stärken.

Unter anderem:

  • Das Wissen um Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen und deren Dynamik
  • Der systemische Kontext des Selbstwertgefühls: Identifikation von „Selbstwertbremsen“ im System und konstruktiver Umgang damit, dass es oft wichtige Menschen im Leben des Klienten gibt, die den Selbstwert des Klienten kontinuierlich schwächen
  • Strategien und Methoden, die fördern, dass der Klient nicht nur „vom Kopf her“ weiß, was er wert ist und welche Fähigkeiten er hat, sondern dies auch fühlen und integrieren kann: z.B. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Posthypnotische Suggestionen, Trancen und, und, und ….

Alle Techniken werden so erläutert, demonstriert und geübt, dass man sie an sich selbst und am eigenen Selbstwerterleben auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.

Am Mittwoch, den 12. Februar 2020 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Frauke Niehues eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin, Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit Prof. Berking entwickelt sie aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter.

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Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burnout
31.Januar – 1. Februar 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die ein Burnout entwickeln. Klienten mit Depressionen oder einem Burnout befinden sich in klassischen Problemtrancen und erkennen oft weder die Beziehung zwischen ihrer Lebenssituation und ihrer Symptomatik noch sehen sie Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu ändern. Therapeutische Angebote werden oft abgelehnt oder entwertet, „bringt nichts, geht nicht, hat nichts genutzt.“

Dieses Seminar bietet systemische und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Klienten mit Depressionen oder einem Burnout eingesetzt werden können. Es präsentiert effektive Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und zeigt Wege aus der Problemtrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten und als Notfallreaktion, um weitere Minusgeschäfte zu vermeiden. Ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischen und hypnotherapeutischen Konzepten integriert.

Das Seminar behandelt nicht nur die klassischen reaktiven Depressionen, sondern bietet auch Ansätze zur Behandlung chronischer Depressionen. Depressive Patienten haben die Überzeugung, nichts an ihrer Situation ändern zu können. Es fehlt ihnen die Kompetenzerfahrung, dass ihre Handlungen und Entscheidungen ihre Stimmung beeinflussen. Diese Kompetenzerfahrung lässt sich in Trance herstellen. Wie, zeigt das Seminar. Folgende Inhalte werden behandelt undbesprochen:

Was tun, wenn der Klient

  • keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann („eigentlich habe ich ja alles“) oder den Therapeuten mit Generalisierungen lähmt („hat ja doch alles keinen Sinn“)
  • keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt
  • klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert
  • ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann
  • mit Suizid droht
  • sich in einem akuten Burnout befindet.

Es werden typische Burn-out-Fallen erläutert und beschrieben, wie man einen Burnout und die Entstehung von Depressionen vermeiden kann. Darüber hinaus bietet das Seminar Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: „Don’t work harder than the client„, lernt man wie man mit dieser Patientengruppe leicht und ohne Anstrengung arbeitet.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.

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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
6. – 7. März 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich.
In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

  • Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
  • Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
  • Will ich abtreiben oder nicht?
  • Will ich kündigen oder nicht?
  • Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
  • Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?Ist mein Symptom schlecht oder gut?
  • Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
  • Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
  • Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.Darüber hinaus werden unter der Überschrift
Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Am Mittwoch, den 25. März 2020 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Manfred Prior eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der „MiniMax-Interventionen“ (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch. Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

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Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
24. – 25. April 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Viele Menschen haben das Bedürfnis zu erfahren, wie „es tief in ihnen aussieht“. Sie möchten einmal genau hin schauen, was bei einer Erkrankung passiert und natürlich erst recht, was sie selbst daran ändern können. Sabine Fruth hat aus ihrer medizinischen Neugierde und dem hypnotherapeutischen Wissen heraus einen besonderen Weg gefunden, Patienten mit körperlichen oder psychischen Beschwerden auf Reisen in den Körper zu schicken.

Im Workshop werden die Grundlagen der Techniken vermittelt, welche die Therapeuten zur Führung in die Körper der Patienten brauchen. Die Therapie wird unter maximalem Schutz der Patienten durchgeführt, die auf ihrer Reise sehr respektvoll geführt werden. Das Unbewusste der Patienten entscheidet über Weg und Ziel der Reise, die Therapeuten sind die unterstützenden Lotsen. Die vermittelte Vorgehensweise ist klar strukturiert und ermöglicht einen sofortigen Start in der Praxis.

Anhand von zahlreichen Fallbeispielen demonstriert Sabine Fruth die verschiedenen Induktionen und schnell zu erlernenden Strategien. Sie beschreibt, warum so viele Patienten von diesen imaginären Körperreisen begeistert sind. Die Patienten spüren sehr deutlich, dass ihre Imaginationen „echt“ sind und Veränderungen von ihnen aktiv herbei geführt werden können. Die Erfolge bei Erwachsenen und vielen Kindern und Jugendlichen haben sie animiert, ihr Wissen an Kollegen weiter zu geben.

Bei einer Live-Demonstration werden die Teilnehmer miterleben, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Danach wird jeder Teilnehmer genug Zeit und Gelegenheit zum Üben bekommen. Durch ein ausführliches Handout mit klaren Therapieempfehlungen kann das Gelernte sofort umgesetzt werden.Detailliertes anatomisches Wissen ist keine Voraussetzung, da die Bilder vom Gehirn des Patienten geliefert werden und dessen Realität entscheidend ist.

Am Mittwoch, den 13. Mai 2020 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Sabine Fruth eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Sabine Fruth:
Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, arbeitet in ihrer inzwischen privatärztlichen Praxis psycho- und hypnotherapeutisch. Zur Hypnosebehandlung wird sie vor allem auch von Patienten jeden Alters mit unklaren somatischen Erkrankungen aufgesucht, die austherapiert scheinen. Ein weiteres Spezialgebiet ist eine imaginäre Lernstrategie in Form des „Haus des Wissens“, die Sabine Fruth Kindern mit und ohne Lernproblemen vermittelt.

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Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
4. – 5. September 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Das Körpergefühl hat eine interessante Eigenschaft: Ist alles in Ordnung, wird es unterbewusst. Das Empfinden des eigenen Leibes wirkt wie eine graue Eminenz im Hintergrund der anderen Sinne. Wir können mit unseren Augen dem Flug einer Lerche folgen und ihrem Gesang lauschen, während der Körper beim Gehen jede Unebenheit wahrnimmt und sich selbst reguliert. Erst wenn etwas nicht stimmt, drängt das Spüren machtvoll ins Bewusstsein und zieht die Aufmerksamkeit mitunter sehr schmerzhaft an. Unterschiedliche Situationen rufen die graue Eminenz des Fühlens auf den Spielplan. Sie kann eine akute Verletzung oder einen heilsamen Eingriff begleiten. Vielleicht ist sie ein Symptom einer akuten oder chronischen Erkrankung. Hat sich der Schmerz als Schmerzgedächtnis eingenistet, ist Dauerschmerz sogar die Erkrankung selbst. Diese unterschiedlichen Situationen erfordern sehr verschiedene therapeutische Herangehensweisen.

Betroffene wollen einfach, dass der Schmerz aufhört. Gleichzeitig fällt es Ihnen meist sehr schwer, den gesunden Zustand positiv zu beschreiben. Da diese positiven Beschreibungen eine wichtige Grundlage hypnotherapeutischen Handelns sind, ist die zentrale Frage: Wie fühlt sich Gesundheit an?

In diesem Workshop können Sie folgendes lernen:

  • Wie finden Klienten und Therapeuten eine heilsame Sprache, die Gesundheit beschreibt?
  • Welche hypnotherapeutische Strategien helfen bei akutem Schmerz und welche Vorgehensweisen bei chronischem Schmerz?
  • Wann bieten sich indirekte Vorgehensweisen wie z.B. Metaphern, Milton-Sprache, Einstreusuggestionen an und wo führt direktive klassische Hypnose zum Ziel?

Über Dr. Dorothea Thomaßen:
Ausgebildet zur Fachärztin für Chirurgie arbeitet sie in ihrer Praxis auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Trainerin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und hat die Supervisionsberechtigung der MEG. Schwerpunkte sind Änderungen von Gewohnheiten und Süchten, Hypnoonkologie und der gezielte Einsatz spezifischer Sinnesmodalitäten.

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Brit Wilczek: Der etwas andere Klient – Menschen auf dem Autismus-Spektrum in der Psychotherapie
30. – 31. Oktober 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Der Workshop veranschaulicht anhand verständlicher Modelle die Grundproblematik und Ätiologie des Autismus und der daraus entstehenden Besonderheiten in Wahrnehmung, Denken und Erleben. „Marker-Symptome“, also Autismus-typische Auffälligkeiten und Themen werden vorgestellt, die auf einen hochfunktionalen Autismus hinweisen können, so dass die Diagnose gestellt, dem Betroffenen entlastend vermittelt und ein stimmiges Selbstbild entwickelt werden kann. Dies ist erfahrungsgemäß die Grundlage für eine grundlegende psychische Entlastung und Neu-Orientierung – und damit auch für eine Besserung sekundärer psychischer Symptome. Gemeinsam können dann autistische Bewältigungsstrategien als Ressourcen entdeckt und therapeutisch erfolgreich genutzt werden – auch zur Erschließung neuer Erkenntnisse und individueller Lösungswege.

Inhalte und Lernziele:

  • neurobiologische und entwicklungspsychologische Erkenntnisse zur Ätiologie des Autismus
  • Verständnis autistischer Wahrnehmungs- und Erlebenswelten
  • typische Bewältigungsstrategien der Betroffenen, Markersymptome, Fallbeispiele
  • Differentialdiagnostik und Komorbiditäten
  • Implikationen für die Therapie sekundärer psychischer und psychosomatischer Störungen
  • notwendige Modifikationen üblicher Interventionen
  • Besonderheiten beim Einsatz hypnotherapeutischer Angebote
  • Vorstellung spezifischer und bewährter therapeutischer Ansätze
  • Nutzung Autismus-spezifischer Ressourcen in der Therapie
  • Implikationen der neuen Erkenntnisse für die Therapie mit nicht-autistischen Klienten.

Ablauf:
Vortrag, Vorstellungs- und Wahrnehmungsübungen, Fallbeispiele, Videointerviews, Diskussion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Über Dipl.-Psych. Brit Wilczek:
Psychologische Psychotherapeutin, Dipl.-Tanztherapeutin BVT; seit 1989 Therapie, Supervision, Vortrags- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich Autismus; seit 2009 psychotherapeutische Praxis für Erwachsene auf dem Autismus-Spektrum (insbesondere hochfunktionaler Autismus). Autorin von: „Wer ist hier eigentlich autistisch? Ein Perspektivwechsel“ Verlag Mad Man´s Magic 2018

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Ortwin Meiss: Trauer und Verlust
13. – 14. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Menschen, die unter Verlustereignissen wie dem Tod eines Elternteils, eines Kindes oder eines nahen Verwandten leiden oder den Verlust von körperlicher Unversehrtheit oder wichtigen Lebensinhalten beklagen, brauchen eine besondere therapeutische Hilfe. In diesem Seminar werden praktische therapeutische Strategien für die Begleitung und Bewältigung von Trauer- und Verlustereignissen vermittelt. Darüber hinaus werden
hilfreiche Ansätze zur Begleitung Sterbender dargestellt.
Themen des Seminars werden sein:

  • Mißglückte und gelungene Verarbeitung von Verlusten und spezifische Probleme
  • Sich nicht trennen wollen – nicht verzeihen wollen
  • Auf Wiedergutmachung bestehen
  • (Therapeutische) Begleitung von Trauerprozessen
  • Zeitliche und inhaltliche Prozesse in Trauerphasen
  • Therapeutische Arbeit mit Trauerritualen
  • Veränderung der inneren Repräsentation von Verstorbenen
  • Nutzung der verstorbenen Person als inneren Ratgeber und Ressource
  • Tod, Abschiednehmen und Sterbebegleitung
  • Arbeit mit Geschichten und Metaphern

Die therapeutischen Strategien und Methoden werden demonstriert und geübt. Videomaterial zum Thema ist vorhanden. Die Teilnehmer erhalten für die konkrete therapeutische Anwendung Arbeitsmaterial und ein Manual von hilfreichen Metaphern und Geschichten zum Thema.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.

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Frauke Niehues: Impact-Techniken
27. – 28. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

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