Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
25. – 26. Januar 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Mentale Stärke – Effektives Coaching im Sport und Leistungsbereich
8. – 9. Februar 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Soz.Päd. Ulrich Freund: Drei Stunden sind viel Zeit – Kurze Kurzzeittherapie für Klinik, Praxis und Beratung
15. – 16. Februar 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Dorothea Thomaßen: Konversatorische Trancetherapie – beiläufig, elegant und effektiv
8. – 9. März 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
5. – 6. April 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Emotionszentrierte Arbeit: kreativ und individuell – strukturiert und effektiv
24. – 25. Mai 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Manfred Prior: MiniMax-Interventionen live und die optimale Vorbereitung von Beratung und Therapie – erfolgversprechende Weichenstellungen für die entscheidenden ersten Sitzungen
30. – 31. August 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 270,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Wolfram Dorrmann: Therapeutischer Umgang mit Suizidalität und die Lösung von Antiquitäten durch Arbeit mit Regression
20. – 21. September 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Martin Rudersdorf: Gelingende Paartherapie, konstruktiver Umgang mit Affären und die Moderation von guten Trennungen
18. – 19. Oktober 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Seminarbeschreibungen

Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
25. – 26. Januar 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich.
In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

  • Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
  • Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
  • Will ich abtreiben oder nicht?
  • Will ich kündigen oder nicht?
  • Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
  • Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?Ist mein Symptom schlecht oder gut?
  • Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
  • Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
  • Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.Darüber hinaus werden unter der Überschrift
Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Am Mittwoch, den 20. Februar 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Manfred Prior eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der „MiniMax-Interventionen“ (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch. Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Mentale Stärke – Effektives Coaching im Sport und Leistungsbereich
8. – 9. Februar 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Menschen sind wie kein anderes Wesen in der Lage auf sich selbst Einfluss zu nehmen und sich selbst zu steuern. Gleichfalls gelingt es ihnen wie keinem anderen Wesen sich selbst zu behindern und zu stören.

Wie bringt man seine optimale Leistung gerade dann, wenn es wichtig ist? Und wie aktiviert man seine Ressourcen in den Situationen, in denen man sie braucht? Wenn man sieht, wie viele Menschen gerade in wichtigen Anforderungssituationen versagen, dadurch bestimmte Schwellen nicht überschreiten und weit unter ihren Möglichkeiten bleiben, so wundert es, warum so wenig Ausbildung dazu angeboten wird, wie man sich selbst so steuert, dass man seine Ziele erreicht. In Schweden ist Mentales Training ein Wahlfach in der Schule. Dies zeigt, welche Möglichkeiten in diesem Bereich bisher ungenutzt sind.

Neben der Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Persönlichkeitsentwicklung bietet das Seminar konkretes Handwerkszeug für das Training und Coaching von Sportlern, Musikern, Künstlern und anderen Performern. Es wendet sich an Interessenten, die Sportler oder Personen, die in Arbeitsfeldern mit hohen Leistungsanforderungen arbeiten, effektiv coachen und beraten (wollen).
Trainings- und Schwerpunkte des Seminars:
• Coaching von Führungspersonen und Sportlern
• Techniken zur Wettkampf- u. Prüfungsvorbereitung
• Mentale Trainingsformen für spezifische Herausforderungen und Drucksituationen
• Kreative Formen des Selbstcoachings und Selbstmanagements
• Strategien zur Aktivierung des eigenen Ressourcen und Potentiale
• Förderung von Vertrauen in den „Kooperationspartner Körper“
• Praxisnaher Einbau hypnotherapeutischer Konzepte in die Trainings- und Wettkampfarbeit
• Umgang mit Problemen wie „Angstgegner“, Wettkampfversagen, Formtiefs und mentalen Fouls.

Über den Seminarleiter:
Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von traumatisierten Patienten, Patienten mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, Patienten mit Scham- und Schuldproblemen sowie Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.

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Dipl.-Soz.Päd. Ulrich Freund: Drei Stunden sind viel Zeit – Kurze Kurzzeittherapie für Klinik, Praxis und Beratung
15. – 16. Februar 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Wissenschaft setzt immer Reduktion voraus. Therapie ist Reduktion mit dem Ziel der Reflektion. Dieser Kurs versucht radikale Reduktion auf das, was in den Zeitrahmen von drei Stunden hineinpasst.

Das Ziel:
Ist eine sinnvolle Intervention trotz kurzer Zeit, indem Bauchentscheidungen (vgl. Giger-enzer) unter Umgehung von Kognitionen ein sicheres Gefühl schaffen.

Wozu:
In Kliniken sind drei Stunden oft die Norm. In der Praxis kann die probatorische Phase (5 Std.) mitunter schon erfolgreich abgeschlossen werden. Dann muss man keinen Antrag schreiben. Wenn’s weitergeht ist ein Anfangserfolg immer von Nutzen. In Arztpraxen herrscht stets Zeitmangel und Erziehungsberatung muss ohnehin schnell gehen.

Wie es geht:
Erste Stunde:
Kontakt, Exploration, Auftragserklärung
Zweite Stunde: Auftragsbestätigung, Tranceinduktion (shake hands, drei Minuten!), hypnotherapeutische Intervention: „Sailing“ durch das Unbewusste (in Anlehnung an „pacing und leading“), bei dem vorhandene Kräfte das Boot über das Wasser gleiten lassen. Er sagt außerdem: Bitte nicht rudern, ein „flow“ ist in jedem Fall besser.
Dritte Stunde: Respektvolle Bemühung um Ratifikation des Erlebten. Gespräch über Veränderungsmöglichkeiten. Posthypnotische Suggestion. Übergang in eine längere Therapie denkbar. Wenn für eine Therapie längere Zeit zur Verfügung steht, lässt sich auch eine Kette impliziter Bauchentscheidungen bilden, bis „Klarheit“ entstanden ist.

Wissenschaftliche Basis:
G. Gigerenzer und R. Zitelmann haben das erfolgreiche implizite Lernen als Basis für gute Bauch-/ Körper-Entscheidungen beschrieben. Diese Ansätze werden in der hypnotherapeutischen Arbeit mit der Entwicklungspsychologie von Erik Erikson verbunden. Das erleich-tert den Zugang zu Kraftquellen des Klienten und den von ihm empfundenen Defiziten.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (E. Kästner): Demos und Übungen stehen im Vordergrund des Seminars.

Die Teilnehmerzahl ist auf ca. 12 Teilnehmer beschränkt.

Achtung: Das Seminar findet in Bad Orb in Ulrich Freunds Privatbibliothek in der Habertalstr. 3 statt. Übernachten kann man gut und günstig im 100 m entfernten Hotel Orbtal.

Über Ulrich Freund:
Vor 40 Jahren ist Ulrich Freund anlässlich eines Aufenthalts an der Gainesville Universität Florida eher zufällig auf diese Möglichkeiten gestoßen. Eine erste Veröffentlichung in HyKog erschien 1986. Bevor er 1990 Ausbilder in der M.E.G. wurde, hatte er schon begonnen, therapeutisch in einer Reha-Klinik tätig zu sein. In allen Kursen hat er den Ansatz, implizit zu vermitteln. Dies ist der erste Kurs, in dem das „Sailing“ Hauptthema ist.

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Dr. Dorothea Thomaßen: Konversatorische Trancetherapie – beiläufig, elegant und effektiv
8. – 9. März 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formulierte Coué zwei Grundgesetze der Hypnose:
1. Ein Gedanke ist bestrebt, sich zu verwirklichen.
2. Zu starkes Wollen behindert. Das nannte er das „Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung“.

Wenn Menschen professionelle Hilfe suchen, haben sie Ziele, die sie realisieren möchten. Gedanken, die sich verwirklichen wollen, sind als Ressource implizit schon vorhanden. Eine genaue Auftragsklärung schafft gute Voraussetzungen für Coués erstes Grundgesetz der Hypnose. Das zweite Gesetz habe ich für mich umformuliert: Förderlich ist Leichtigkeit. Und es wird leicht, wenn ich bereits Vorhandenes nutze. Wer als Therapeut und Berater aufmerksam ist, kann lernen, natürlich auftretende Trancephänomene zu erkennen und zu utilisieren. So lassen sich ohne formale Tranceinduktion Gedanken in Erfahrungen verwandeln, die im Hier und Jetzt aus der Vorstellung heraus Überzeugungskraft gewinnen.

Trance kann aus einem theoretischen Gespräch eine innere Erfahrung machen, die den Klienten so verändert, dass sich Türen zu vorhandenen Ressourcen und zu neuen Lernerfahrungen öffnen. Wer als Therapeut das wahrnimmt und beiläufig nutzt, was schon da ist, für den wird positive Einflussnahme elegant, leicht und effektiv.

Im Workshop wird beschrieben, demonstriert und trainiert werden,
• wie man das Ziel des Klienten und den therapeutischen Auftrag sorgfältig klärt,
• wie man natürliche, spontane Tranceprozesse erkennt und nutzt,
• wie man die Eigensprachlichkeit und die Metaphern des Klienten hört und berücksichtigt,
• wie man ein Gefühl für das Timing bekommt,
• wie man aus einem guten Rapport heraus positive Zustandsveränderungen fördert.

Über Dr. Dorothea Thomaßen:
Ausgebildet zur Fachärztin für Chirurgie arbeitet sie in ihrer Praxis auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Trainerin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und hat die Supervisionsberechtigung der MEG. Schwerpunkte sind Änderungen von Gewohnheiten und Süchten, Hypnoonkologie und der gezielte Einsatz spezifischer Sinnesmodalitäten.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
5. – 6. April 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den gesamten Therapieerfolg. In der Therapie hat man es oft mit dem Problem zu tun, dass der Therapeut viele Ressourcen bei dem Klienten wahrnimmt, während der Klient darauf beharrt, dass er nichts wert sei und gar nichts hinbekäme. Immer wieder bekommt man auch geschildert: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“.

Oft macht man auch die Erfahrung, dass Klienten gestärkt aus einer Sitzung gehen, in der anschließenden Sitzung aber berichten, dass diese Stärkung nicht angehalten habe.

Im Seminar werden Wissen und vielfältige Vorgehensweisen vermittelt, die den Selbstwert fühlbar und nachhaltig bessern und die Klienten dauerhaft und umfassend stärken.

Unter anderem:

  • Das Wissen um Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen und deren Dynamik
  • Der systemische Kontext des Selbstwertgefühls: Identifikation von „Selbstwertbremsen“ im System und konstruktiver Umgang damit, dass es oft wichtige Menschen im Leben des Klienten gibt, die den Selbstwert des Klienten kontinuierlich schwächen
  • Strategien und Methoden, die fördern, dass der Klient nicht nur „vom Kopf her“ weiß, was er wert ist und welche Fähigkeiten er hat, sondern dies auch fühlen und integrieren kann: z.B. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Posthypnotische Suggestionen, Trancen und, und, und ….

Alle Techniken werden so erläutert, demonstriert und geübt, dass man sie an sich selbst und am eigenen Selbstwerterleben auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.

Am Mittwoch, den 8. Mai 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Frauke Niehues eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin, Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit Prof. Berking entwickelt sie aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Emotionszentrierte Arbeit: kreativ und individuell – strukturiert und effektiv
24. – 25. Mai 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Emotionen liegen allen psychischen Prozessen zugrunde und bilden die Wurzel unserer Entscheidungen und unseres Verhaltens. Deshalb ist eine emotionszentrierte Arbeitsweise besonders hilfreich und effektiv.

Erstaunlicherweise wird in den meisten Ausbildungen nur wenig konkretes Wissen über Emotionen vermittelt. Z. B. sind die neueren Erkenntnisse über die Funktion von Gefühlen und darüber, welcher inneren Logik Gefühle folgen, wenig bekannt. Dies soll in diesem Seminar geändert werden. Unterhaltsam und spannend wird ein umfassendes und fundiertes Wissen über Emotionen vermittelt, so dass man sich im Umgang damit sicher fühlt.

Darüber hinaus wird eine Methode zur Emotionsbearbeitung vorgestellt, die die Vorteile verschiedener Therapierichtungen kombiniert und so besonders wirkungsvoll ist. Die Grundlage bildet ein Analyse- und Regulationsschema für Emotionen, das das Herzstück aus dem „Training emotionaler Kompetenzen“ von Prof. Matthias Berking ist. Mit diesem ressourcenorientierten Schema werden die individuellen gefühlsrelevanten Faktoren und deren Veränderungsmöglichkeiten gemeinsam mit dem Klienten erarbeitet. Das Schema integriert Ideen und Anstöße verschiedener Therapierichtungen. Es kann gleichzeitig an die individuellen Begebenheiten des Klienten und die eigene Therapeutenpersönlichkeit angepasst werden. Wenn man dieses Schema mit hypnotherapeutischen Elementen kombiniert, werden kognitive Grenzen überwunden und die Emotionen sehr tief und umfassend bearbeitet. Hierbei kann die Stärke der Emotionsaktivierung gut gesteuert werden.

Diese Form der Emotionsbearbeitung hat umfassende und vielschichtige Effekte. Sie ist für den Klienten und den Therapeuten sehr transparent und bietet beiden eine große Sicherheit.

Im Workshop wird auch beschrieben, wie man das Schema zur Therapieplanung einsetzen kann.

Die Einsatzmöglichkeiten des Schemas werden in Modellrollenspielen demonstriert und es gibt viel Raum für das eigene Üben und das Gewinnen von Sicherheit in der Anwendung der Methode.

Am Montag, den 24. Juni 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Frauke Niehues eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist Approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose (MEG), Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers (GwG). Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin. Neben der therapeutischen Tätigkeit ist sie mit viel Spass und Engagement Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Darüber hinaus ist sie Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit dem Lehrstuhl für Psychologie der Universität Nürnberg-Erlangen entwickelt sie in diesem Rahmen aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter. Manfred Prior berichtet von seiner Teilnahme an der Kurzform dieses Workshops auf der Jahrestagung der MEG in Bad Kissingen: „Ihr Workshop war eine stimulierende Synthese von dem, was man alles machen kann, um Gefühle zu beeinflussen. Das war geballte Praxisrelevanz, durchsetzt mit anschaulichen Mini-Demonstrationen, mit Humor gewürzt und von einer souveränen Referentin mit heiter-ernster Leichtigkeit präsentiert.

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Dr. Manfred Prior: MiniMax-Interventionen live und die optimale Vorbereitung von Beratung und Therapie – erfolgversprechende Weichenstellungen für die entscheidenden ersten Sitzungen
30. – 31. August 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Wie kann man Beratung oder Therapie von Anfang an auf den richtigen Weg, auf ein „gutes Gleis“ bringen? Manfred Prior hat auf seiner Suche nach minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung festgestellt, dass man vor der ersten Sitzung immense Möglichkeiten hat, das Ergebnis positiv zu beeinflussen und Besserungen zu fördern. In diesem Workshop wird vorgestellt, wie man bei der Terminabsprache beiläufig gezielt Informationen/Suggestionen so geben kann, dass der Klient bis zur ersten Sitzung

  • seine Ziele geklärt hat,
  • Besserungen seit dem Telefonat berichten kann,
  • dem Berater/Therapeuten gegenüber positiv eingestellt ist und
  • die „richtige“ Einstellung zur Therapie hat.

Im Workshop werden die Einzelheiten des Beratung und Therapie optimal vorbereitenden Telefonierens erläutert und geübt werden. Es wird weiterhin trainiert, wie die dadurch bis zum Gespräch erzielten Besserungenin der ersten Sitzung stabilisiert und weiterentwickelt werden können.

Sinnvolle Ziele aushandeln
Außerdem lernen die TeilnehmerInnen in diesem Workshop u. a., wie man mit dem Patienten Probleme so definiert, dass sie lösbar sind und wie man mit ihm Ziele so erarbeitet, dass

  • Ziele erreichbar sind, und Patienten hoch motiviert sind, etwas zu tun, um diese Ziele zu erreichen,
  • Patienten bereit sind, für die Erreichung dieser Ziele Ressourcen zu aktivieren.

Gelehrt und trainiert wird auch, wie man mit den Patienten umgehen kann, die genau wissen, was sie nicht mehr wollen, aber kaum oder gar nicht sagen können, was sie stattdessen lieber wollen.

Manfred Prior haben die Entdeckungen all dessen, was man mit minimalem Aufwand vor der Therapie machen kann, so fasziniert, dass er dazu ein Buch geschrieben hat:
M. Prior: Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch

Generalisierung von spontanen Besserungen
Immer wieder „passiert“ es, dass Klienten von Besserungen berichten, zu denen sie angeblich nichts beigetragen haben und die sie quasi „unter den Tisch kehren“ wollen. Im Workshop wird demonstriert und trainiert, wie man mit Klienten über solche spontanen Besserungen so reden kann, dass Klienten diese „passierten“ Besserungen absichtlich und gezielt fortführen und wiederholen können.

MiniMax-Interventionen
Manfred Priors MiniMax-Interventionen haben in den letzten Jahren als kommunikatives Standardrepertoire vieler Berater und Therapeuten eine große Verbreitung gefunden und erfreuen sich einer noch immer weiter wachsenden Beliebtheit. In diesem Workshop wird Manfred Prior erläutern, demonstrieren und trainieren, wie man diese minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung beiläufig mit großem Erfolg in den ersten Sitzungen einsetzt. Dabei wird er die MiniMax-Interventionen in ein einfaches und bewährtes Modell von Kurzzeitpsychotherapie integrieren.

Am Mittwoch, den 18. September 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Manfred Prior eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Manfred Prior:
Manfred Prior leitet zusammen mit Ulrich Freund die Regionalstelle Frankfurt der MEG. Darüber hinaus ist er in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor tätig. Manfred Prior hat zu Themen Erickson’scher Hypnosetherapie und moderner Kurzzeitpsychotherapie publiziert, Lehrvideos veröffentlicht und ist Autor der „MiniMax-Interventionen“ (Minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch .

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Dr. Wolfram Dorrmann: Therapeutischer Umgang mit Suizidalität und die Lösung von Antiquitäten durch Arbeit mit Regression
20. – 21. September 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Alles, was man für den Umgang mit suizidalen Patienten wissen muss

Suizidale Patienten können einem schlaflose Nächte bereiten. Im Seminar werden folgende Themen bearbeitet:

  • Identifikation von Selbsttötungsrisiken im Gespräch
  • Strategien und Techniken im Umgang mit Selbsttötungsabsichten (Rapport bekommen, Zeit gewinnen und Brücken bauen, Verträge, Konfrontation mit rationalen Argumenten, Deutungen und Umdeutungen, Arbeit mit Gefühlen, mit inneren Bildern, mit Teilen der Persönlichkeit und mit der Weltanschauung des Patienten, hypnotherapeutische Gesprächsmuster, Rituale, inkompatible Erfahrungen, systemische Interventionen, Notfallplan u.a.).

Außerdem wird auf Probleme einer stationären Unterbringung eingegangen und auf naheliegende problematische und riskante Interventionen.Nicht zuletzt werden Strategien guter Psychohygiene dargestellt und die Möglichkeit der Berücksichtigung und Reflexion der eigenen Einstellung zum Suizid gegeben.
Am Ende dieses Seminartages soll jeder Teilnehmer gute Strategien für den Umgang mit akuter Suizidalität vermittelt bekommen haben und wissen, wie er die Notwendigkeit einer stationären Unterbringung erkennen und diese dann in die Wege leiten kann.

Methoden: Demonstrationen und Videoanalysen (Microteaching) mit anschließenden Übungen in Kleingruppen; Brainstormings, Arbeitspapiere, evtl. Fallsupervision.

Arbeit mit Regression zur Lösung von „Antiquitäten“

Bei suizidalen Patienten finden sich Traumatisierungen sehr häufig, weshalb hier den Techniken zur Trauma-Bewältigung eine besondere Bedeutung zukommt. Das hypno­therapeutische Vorgehen ist inzwischen auch zur zentralen Interventionstechnik vieler psychotherapeutischer Konzepte geworden (imaginatives Überschreiben in der Schema­therapie, emotional-imaginative Umstrukturierung in der Verhaltenstherapie oder das Imagery Rescripting & Reprocessing in der IRRT). An diesem Seminartag werden diese Techniken, welche über innere Bilder und spontane Trancezustände zu nachhaltigen Veränderungen im psychi­schen und körperlichen Erle­ben des Patienten führen, über Live-Demonstrationen vermittelt.

Zum Einsatz kommen hierbei Methoden aus verschiedenen psychotherapeutischen An­sätzen wie der Hypnotherapie, der Ego-State-Therapy, der Kognitiven Verhaltens­therapie, dem NLP und der Transaktionsanalyse (Altersregression, Affektbrücken, hypnoprojektive Techniken, Screen-Technik, Dissoziation, Parenting, Reparenting, versch. Ich-Zustände, Zeitlinien, Zeitprogression, Submodalitäten u.v.a.). Diese Vor­gehensweisen werden zusätzlich auch durch Videoanalysen und Kleingruppen­arbeit vermittelt und in ein allgemeines 8-stufiges Interventionsschema integriert.

Über Wolfram Dorrmann:
Leiter des staatlich anerkannten Ausbildungsinstituts für Verhal­tenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie (IVS) in Nürnberg. Psychotherapeutisch tätig seit 1978. Praxis als Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Arbeitsschwerpunkte: Behandlung von depressiven und suizidalen Patienten, Psychotherapie von posttraumatischen Belastungsstörungen, Therapie sexueller Störungen, imaginative Verfahren, verhaltenstherapeutisch fundierte Psychotherapie, Hypnotherapie und Systemische Therapie. Autor von Standardwerken zur Suizidalität und Suizidprophylaxe.

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Dipl.-Psych. Martin Rudersdorf: Gelingende Paartherapie, konstruktiver Umgang mit Affären und die Moderation von guten Trennungen
18. – 19. Oktober 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

In diesem Workshop wird konstruktiv-hypnotherapeutisches Handwerkszeug für folgende Themen vermittelt:

      • Wie gelingt es, dass die Arbeit mit Paaren für den Therapeut / die Therapeutin einfach ist und Spaß macht?
      • Wie kann man Paartherapie von Anfang an auf den richtigen Weg, auf ein „gutes Gleis“ bringen?
      • Wie gelingt eine Auftragsklärung einfach und schnell?
      • Wie kann man sicherstellen, dass Paare in den Sitzungen nicht genauso destruktiv wie zu Hause interagieren?

Veränderung braucht Verständnis. Dafür werden die TeilnehmerInnen ein einfaches und plausibles Paar-Konstrukt kennenlernen, das es den Paaren ermöglicht ihre Beziehung und das bewusst zu verstehen, was bisher nicht explizit ausgesprochen wurde. Mit diesem Modell kann den Paaren exemplarisch gezeigt werden, wie sie die „Welt“ des anderen verstehen und wie sie gut streiten – d.h. über ihre Bedürfnisse sprechen – lernen können.

Da die Probleme/Konflikte (Bedürfnisse) von Paaren oft sehr komplex sind, helfen einfache farbige Skizzen den Therapie- und Beratungsprozess von Anfang an sehr viel effektiver zu gestalten. Parallel zum Berichten des Paares kann ein anschauliches Bild der Bedürfnisse skizziert werden, das zu einem neuen Bild der Lösungs-Kompromiss-Möglichkeiten führt. Dieses Vorgehen ist so vereinfacht, dass es sich besonders für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben.

(Liebes-)Affären betroffen sind, klagen oft darüber, dass sie „nicht davon loskommen“ und sichnicht entscheiden können. Für diese Situation werden Fragen und Interventionen vorgestellt, die die Klärung und Entscheidung vorantreiben.

Darüber hinaus werden die wichtigsten Prinzipien für eine „gute“ Trennung erläutert. Es wird gezeigt, wie man konsequent die Konsequenzen einer Trennung „klärt“, welche Gefahren und Chancen für die Erwachsenen damit einhergehen und wie dies aus den Augen der Kinder wahrgenommen wird

Achtung – positive Nebenwirkungen! Es könnte sein, dass Sie aus diesem Workshop auch für sich selbst nützliche Anregungen mitnehmen.

Am Mittwoch, den 6. November 2019 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Martin Rudersdorf eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Martin Rudersdorf:
Psychologischer Psychotherapeut kassenzugelassen in eigener Praxis, Paartherapie, Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose (M.E.G.), Schematherapie, Lehraufträge für „Hypnotherapeutische Verfahren“ an Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Vortrags- und Seminartätigkeit im Rahmen von Kongressen und beruflicher Fortbildung. Manfred Prior über Martin Rudersdorf: „Martin Rudersdorf hat sich mit seinen Workshops zu „Gelingende Paartherapie“ in kurzer Zeit den Ruf erarbeitet, dass man bei ihm in zwei Tagen ein erfolgreiches Konzept der Paartherapie (kennen-)lernen kann, mit dem man seine Fähigkeiten in der Arbeit mit Paaren auf eine höhere Ebene heben kann. Martins Workshop in Bad Kissingen zu dem, was man mit Männern therapeutisch machen kann, die unter vorzeitigem Samenerguss leiden, hatte alle Qualitäten, die man von seinem Paartherapie-Workshop her kennt: ein überzeugendes, unmittelbar einleuchtendes und praktikables Konzept, präsentiert von jemand der so redet, wie die Klienten reden, wenn sie sich in der Kneipe ihrem besten Freund anvertrauen. Durch kurze Rollenspiele oder Demonstrationen hat Martin einzelne Teile des Vorgehens veranschaulicht. Martin zeigte z. B., wie er einem Klienten anhand des Sich-Kitzeln-Lassens die Erfahrung vermittelt, dass er sein Erregungsniveau regulieren kann.“

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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
15. – 16. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tiefgreifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Es werden verschiedene Formen der Schuld beschrieben und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Schuld und Attribution
  • das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
  • Tauschgeschäfte mit den Mächten des Himmels
  • Rache, Strafe und Schuld
  • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
  • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
  • Übernommene oder stellvertretene Schuld
  • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen
  • Arbeit mit Personen, die unter einer „Existenziellen Schuld“ leiden (wegen Dir habe ich heiraten müssen!)
  • Schuld u. Berufswahl – die Motivation einen helfenden Beruf zu wählen
  • Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
  • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
  • schlechtes Gewissen und Selbstbestrafungstendenzen.

Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen
Schuld und Verantwortung, sowie zwischen Verzeihen und „die Schuld Streichen“ wird deutlich gemacht.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist
Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er
arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.
Veröffentlichungen in psychotherapeutischen Fachzeitschriften und
Büchern.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
29. – 30. November 2019, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Am Montag, den 20. Januar 2020 von 18:00 – 21:00 Uhr wird zu diesem Seminar von Frauke Niehues eine Praxisintegration (35,- €) angeboten.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Sie ist zertifizierte Trainerin emotionaler Kompetenzen und TEK-Trainer-Trainerin, Dozentin an der Universität Frankfurt, leitet Fortbildungsseminare und ist Referentin auf Kongressen. Inhaberin der Firma „Kompass – Personal- und Organisationsentwicklung“. Zusammen mit Prof. Berking entwickelt sie aktuell das Training emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte weiter.

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