Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
4. – 5. September 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz – Online-Seminar
1. – 2. Oktober 2020, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl,-Psych. Frauke Niehues: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Ein Online-Seminar zum Thema Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
Dienstag, 27. Oktober 2020 10:00 – 17:00 Uhr
(135,– € für MEG-Mitglieder, 145,– € für Nicht-Mitglieder)
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Brit Wilczek: Der etwas andere Klient – Menschen auf dem Autismus-Spektrum in der Psychotherapie
30. – 31. Oktober 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Ortwin Meiss: Trauer und Verlust
13. – 14. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Frauke Niehues: Impact-Techniken
27. – 28. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Christian Schwegler: Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten: Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen
26. – 27. Februar 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(270,– € für MEG-Mitglieder, 290,– € für Nicht-Mitglieder)
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Seminarbeschreibungen

Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
4. – 5. September 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Das Körpergefühl hat eine interessante Eigenschaft: Ist alles in Ordnung, wird es unterbewusst. Das Empfinden des eigenen Leibes wirkt wie eine graue Eminenz im Hintergrund der anderen Sinne. Wir können mit unseren Augen dem Flug einer Lerche folgen und ihrem Gesang lauschen, während der Körper beim Gehen jede Unebenheit wahrnimmt und sich selbst reguliert. Erst wenn etwas nicht stimmt, drängt das Spüren machtvoll ins Bewusstsein und zieht die Aufmerksamkeit mitunter sehr schmerzhaft an. Unterschiedliche Situationen rufen die graue Eminenz des Fühlens auf den Spielplan. Sie kann eine akute Verletzung oder einen heilsamen Eingriff begleiten. Vielleicht ist sie ein Symptom einer akuten oder chronischen Erkrankung. Hat sich der Schmerz als Schmerzgedächtnis eingenistet, ist Dauerschmerz sogar die Erkrankung selbst. Diese unterschiedlichen Situationen erfordern sehr verschiedene therapeutische Herangehensweisen.

Betroffene wollen einfach, dass der Schmerz aufhört. Gleichzeitig fällt es Ihnen meist sehr schwer, den gesunden Zustand positiv zu beschreiben. Da diese positiven Beschreibungen eine wichtige Grundlage hypnotherapeutischen Handelns sind, ist die zentrale Frage: Wie fühlt sich Gesundheit an?

In diesem Workshop können Sie folgendes lernen:

  • Wie finden Klienten und Therapeuten eine heilsame Sprache, die Gesundheit beschreibt?
  • Welche hypnotherapeutische Strategien helfen bei akutem Schmerz und welche Vorgehensweisen bei chronischem Schmerz?
  • Wann bieten sich indirekte Vorgehensweisen wie z.B. Metaphern, Milton-Sprache, Einstreusuggestionen an und wo führt direktive klassische Hypnose zum Ziel?

Über Dr. Dorothea Thomaßen:
Ausgebildet zur Fachärztin für Chirurgie arbeitet sie in ihrer Praxis auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Trainerin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und hat die Supervisionsberechtigung der MEG. Schwerpunkte sind Änderungen von Gewohnheiten und Süchten, Hypnoonkologie und der gezielte Einsatz spezifischer Sinnesmodalitäten.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz – Online-Seminar
1. – 2. Oktober 2020, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den gesamten Therapieerfolg. In der Therapie hat man es oft mit dem Problem zu tun, dass der Therapeut viele Ressourcen bei dem Klienten wahrnimmt, während der Klient darauf beharrt, dass er nichts wert sei und gar nichts hinbekäme. Immer wieder bekommt man auch geschildert: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“.

Oft macht man auch die Erfahrung, dass Klienten gestärkt aus einer Sitzung gehen, in der anschließenden Sitzung aber berichten, dass diese Stärkung nicht angehalten habe.

Im Seminar werden Wissen und vielfältige Vorgehensweisen vermittelt, die den Selbstwert fühlbar und nachhaltig bessern und die Klienten dauerhaft und umfassend stärken.

Unter anderem:

  • Das Wissen um Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen und deren Dynamik
  • Der systemische Kontext des Selbstwertgefühls: Identifikation von „Selbstwertbremsen“ im System und konstruktiver Umgang damit, dass es oft wichtige Menschen im Leben des Klienten gibt, die den Selbstwert des Klienten kontinuierlich schwächen
  • Strategien und Methoden, die fördern, dass der Klient nicht nur „vom Kopf her“ weiß, was er wert ist und welche Fähigkeiten er hat, sondern dies auch fühlen und integrieren kann: z.B. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Posthypnotische Suggestionen, Trancen und, und, und ….

Alle Techniken werden so erläutert, demonstriert und geübt, dass man sie an sich selbst und am eigenen Selbstwerterleben auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten, führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung und ist Gründerin des Spendenprojekts „Methodenschatz“. Einen Überblick über Ihre Angebote findet man unter www.frauke-niehues.net

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Dipl,-Psych. Frauke Niehues: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Ein Online-Seminar zum Thema Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
Dienstag, 27. Oktober 2020 10:00 – 17:00 Uhr

In diesem Seminar lernen Sie die organisatorischen und psychologischen Gründe für „Aufschiebeverhalten“ (Prokrastination) kennen. Sie bekommen ein Tool an die Hand, mit dem sie diese für einen oder gemeinsam mit einem Klienten verstehen und analysieren können. Die Methodik fußt auf dem wissenschaftlich vielfach positiv evaluierten Training emotionaler Kompetenzen. Ausgehend von dieser Analyse werden im zweiten Schritt individuell passende Lösungsstrategien entwickelt und die Selbstmanagement-, emotionalen und organisatorischen Kompetenzen des Klienten gestärkt. Wir schöpfen hierzu aus dem hypnotherapeutischen Methodenschatz, schauen aber auch über den Tellerrand und Sie bekommen eine praxiserprobte Auswahl effizienter Tipps, Methoden und Arbeitsblätter vermittelt.

Das Vorgehen erlaubt eine hochindividuelle und dadurch sehr nachhaltige Vorgehensweise.

Inhalte des Seminars sind unter anderem:

  • Theoretischer Hintergrund
  • Individuelle Schwierigkeiten- und Ursachenanalyse
  • Lösungsmöglichkeiten für die emotionalen, Selbstmanagement- und Organisationsschwierigkeiten. Z.B. hilfreiche Methoden für
    … die Überwindung dysfunktionaler emotionaler und kognitiver Muster
    … den Aufbau von Frustrationstoleranz, Motivation und Durchhaltevermögen
    … die Verbesserung des Zeitmanagements
    … das Erkennen und Minimieren häufiger Zeitfresser
    … die Prioritätensetzung
    … den Abbau von Perfektionismus
    … hilfreiche Aufgabenunterteilung und -strukturierungen
    … eine sinnvolle Arbeitsorganisation
    … die Aneignung effektiver Lernstrategien
    … und das Beginnen und „Reinkommen“ in eine Aufgabe
  • Erstellung eines zielgenauen, realistischen und individuell passenden Lösungsschematas.

Das Seminar ist mit 9 Fortbildungspunkten bei der Psychotherapeutenkammer Hessen zertifiziert.

Frauke Niehues leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG Regionalstelle Frankfurt-Gießen. Sie ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose, Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung. Darüber hinaus ist sie zertifizierte TEK-Trainer-Trainerin. Sie ist tätig als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten sowie Referentin auf renommierten Kongressen. In Ihrem Spendenprojekt „Methodenschatz“ findet man kostenlose Therapiematerialien von engagierten KollegInnen.
Einen Überblick über Ihr Angebot finden Sie unter www.frauke-niehues.net

 

 

 

 

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Brit Wilczek: Der etwas andere Klient – Menschen auf dem Autismus-Spektrum in der Psychotherapie
30. – 31. Oktober 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Der Workshop veranschaulicht anhand verständlicher Modelle die Grundproblematik und Ätiologie des Autismus und der daraus entstehenden Besonderheiten in Wahrnehmung, Denken und Erleben. „Marker-Symptome“, also Autismus-typische Auffälligkeiten und Themen werden vorgestellt, die auf einen hochfunktionalen Autismus hinweisen können, so dass die Diagnose gestellt, dem Betroffenen entlastend vermittelt und ein stimmiges Selbstbild entwickelt werden kann. Dies ist erfahrungsgemäß die Grundlage für eine grundlegende psychische Entlastung und Neu-Orientierung – und damit auch für eine Besserung sekundärer psychischer Symptome. Gemeinsam können dann autistische Bewältigungsstrategien als Ressourcen entdeckt und therapeutisch erfolgreich genutzt werden – auch zur Erschließung neuer Erkenntnisse und individueller Lösungswege.

Inhalte und Lernziele:

  • neurobiologische und entwicklungspsychologische Erkenntnisse zur Ätiologie des Autismus
  • Verständnis autistischer Wahrnehmungs- und Erlebenswelten
  • typische Bewältigungsstrategien der Betroffenen, Markersymptome, Fallbeispiele
  • Differentialdiagnostik und Komorbiditäten
  • Implikationen für die Therapie sekundärer psychischer und psychosomatischer Störungen
  • notwendige Modifikationen üblicher Interventionen
  • Besonderheiten beim Einsatz hypnotherapeutischer Angebote
  • Vorstellung spezifischer und bewährter therapeutischer Ansätze
  • Nutzung Autismus-spezifischer Ressourcen in der Therapie
  • Implikationen der neuen Erkenntnisse für die Therapie mit nicht-autistischen Klienten.

Ablauf:
Vortrag, Vorstellungs- und Wahrnehmungsübungen, Fallbeispiele, Videointerviews, Diskussion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Über Dipl.-Psych. Brit Wilczek:
Psychologische Psychotherapeutin, Dipl.-Tanztherapeutin BVT; seit 1989 Therapie, Supervision, Vortrags- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich Autismus; seit 2009 psychotherapeutische Praxis für Erwachsene auf dem Autismus-Spektrum (insbesondere hochfunktionaler Autismus). Autorin von: „Wer ist hier eigentlich autistisch? Ein Perspektivwechsel“ Verlag Mad Man´s Magic 2018

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Ortwin Meiss: Trauer und Verlust
13. – 14. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Menschen, die unter Verlustereignissen wie dem Tod eines Elternteils, eines Kindes oder eines nahen Verwandten leiden oder den Verlust von körperlicher Unversehrtheit oder wichtigen Lebensinhalten beklagen, brauchen eine besondere therapeutische Hilfe. In diesem Seminar werden praktische therapeutische Strategien für die Begleitung und Bewältigung von Trauer- und Verlustereignissen vermittelt. Darüber hinaus werden
hilfreiche Ansätze zur Begleitung Sterbender dargestellt.
Themen des Seminars werden sein:

  • Mißglückte und gelungene Verarbeitung von Verlusten und spezifische Probleme
  • Sich nicht trennen wollen – nicht verzeihen wollen
  • Auf Wiedergutmachung bestehen
  • (Therapeutische) Begleitung von Trauerprozessen
  • Zeitliche und inhaltliche Prozesse in Trauerphasen
  • Therapeutische Arbeit mit Trauerritualen
  • Veränderung der inneren Repräsentation von Verstorbenen
  • Nutzung der verstorbenen Person als inneren Ratgeber und Ressource
  • Tod, Abschiednehmen und Sterbebegleitung
  • Arbeit mit Geschichten und Metaphern

Die therapeutischen Strategien und Methoden werden demonstriert und geübt. Videomaterial zum Thema ist vorhanden. Die Teilnehmer erhalten für die konkrete therapeutische Anwendung Arbeitsmaterial und ein Manual von hilfreichen Metaphern und Geschichten zum Thema.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.

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Frauke Niehues: Impact-Techniken
27. – 28. November 2020, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

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Christian Schwegler: Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten: Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen
26. – 27. Februar 2021, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Beginnend mit einigen Überlegungen zum Vorgespräch werden in diesem Seminar ein knappes Dutzend Induktionen, Interventionen und hypnotherapeutische Techniken vorgestellt. Dabei werden die Möglichkeiten deutlich, die diese verschiedenen Ansätze bieten. Der Fokus des Seminars liegt dabei auf der frühen Phase einer hypnotherapeutischen Behandlung, in der es für den Patienten noch neu ist in Trance zu gehen.

Auf vier Techniken wird in diesem Workshop besonderes Augenmerk gelegt. Diese werden vom Referenten demonstriert, Schritt für Schritt mit all ihren Möglichkeiten und Besonderheiten erklärt und dann aktiv von den Teilnehmern in 2er-Gruppen trainiert.

  1. Double Bind – Fail Safe: Diese Technik eignet sich hervorragend für die erste Therapiestunde. Sie nutzt ideomotorische Phänomene, um im Patienten eine starke positive Erwartungshaltung zu schaffen, die oft der erste Schritt zur Heilung ist.
  2. Hand-Arm-Körper-Entspannung: Diese tiefgehende Entspannungstechnik ist bereits für sich eine sehr effektive Technik. Der Patient kann sie gut zuhause üben. Damit ist sie gleichzeitig ein erster Schritt zur Selbsthypnose und damit auch zur Selbstwirksamkeit.
  3. Negativbild-Positivbild: Eine gut strukturierte und sehr wirkungsvolle Stellvertreter-technik, die jeder Hypnosetherapeut in seinem Repertoire haben sollte.
  4. Symptomobjektivierung: Eine wirkungsvolle Technik zur Veränderung von Schmerz, Übelkeit, Tinnitus, Anspannung oder anderer negativer Empfindungen. Sie ist gleichzeitig eine Grundtechnik für viele Ressourcentechniken in der Angst- und Depressionsbehandlung.

Mit diesem Workshop soll gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten ein Werkzeugkasten an die Hand gegeben werden, mit dem er einen guten Einstieg in die praktische Anwendung bekommt und darin unterstützt wird, hypnotherapeutische Strategien in seinen bisherigen Therapiestil einzufügen. Natürlich eignet sich der Kurs auch sehr gut dafür, bereits vorhandenes Wissen noch einmal in komprimierter Form zu wiederholen und zu aktivieren. Durch den hohen Praxisanteil in diesem Seminar, werden die Teilnehmer Techniken üben, die sie vielleicht theoretisch schon vorher gekannt haben, aber nun deutlich besser in ihre aktive therapeutische Arbeit integrieren können.

Im Seminarpreis inbegriffen ist als Kursmaterial eine Ausgabe des Buches „Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten“.

Über Dr. med. Christian Schwegler:

Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin in eigener Praxis tätig. Mehrjährige Arbeit im TCM Zentrum Konstanz. Seit 2007 Dozent für Traditionelle Chinesische Medizin, Hypnosetherapie und medizinische Kommunikation. Seit 2015 Leiter des Schweizer Instituts für Medizinische Hypnose. Seit 2017 Teilzeitanstellung am Universitätsspital Basel und Dozent im Studiengang Humanmedizin. Forschungsschwerpunkt Hypnosetherapie bei Krebserkrankungen.

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