Einzelseminare (C-Seminare)

Übersicht der Einzelseminare

An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson’schen Ansätzen teilnehmen.
Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.
Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.
Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs – frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt.


Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
13. – 14. Januar 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Christian Schwegler: Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten: Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen
24. – 25. Februar 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Impact-Techniken
2. – 3. März 2023, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
20. – 21. März 2023, Montag 9:00 – 16:30 Uhr, Dienstag 9:00 – 16:30 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
5. – 6. Mai 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist die Lösungssicht
9. – 10. Juni 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
7. – 8. Juli 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Andreas Kollar: Brainspotting und die Kunst der Stille
13. – 14. Oktober 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Trancen schreiben leicht gemacht
14. – 15. November 2023, Dienstag 9:00 – 16:30 Uhr, Mittwoch 9:00 – 16:30 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burnout
17. -18. November 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
28. – 29. November 2023, Dienstag 9:00 – 16:30 Uhr, Mittwoch 9:00 – 16:30 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
7. – 8. Dezember 2023, Donnerstag 14:00 – 20:30 Uhr, Freitag 9:00 – 17:00 Uhr
(290,– € für MEG-Mitglieder, 330,– € für Nicht-Mitglieder)
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Seminarbeschreibungen

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
13. – 14. Januar 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tiefgreifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Es werden verschiedene Formen der Schuld beschrieben und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Schuld und Attribution
  • das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
  • Tauschgeschäfte mit den Mächten des Himmels
  • Rache, Strafe und Schuld
  • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
  • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
  • Übernommene oder stellvertretene Schuld
  • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen
  • Arbeit mit Personen, die unter einer „Existenziellen Schuld“ leiden (wegen Dir habe ich heiraten müssen!)
  • Schuld u. Berufswahl – die Motivation einen helfenden Beruf zu wählen
  • Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
  • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
  • schlechtes Gewissen und Selbstbestrafungstendenzen.

Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen
Schuld und Verantwortung, sowie zwischen Verzeihen und „die Schuld Streichen“ wird deutlich gemacht.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist
Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er
arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.
Veröffentlichungen in psychotherapeutischen Fachzeitschriften und
Büchern.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Impact-Techniken
2. – 3. März 2023, Donnerstag 9:00 – 16:30 Uhr, Freitag 9:00 – 16:30 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten, leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG-Regionalstelle Frankfurt-Gießen und führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung. Darüber hinaus ist sie Gründerin des Spenden- und Gemeinschaftsprojekts „Methodenschatz“, in dem renommierte KollegInnen kostenfrei Methoden und Vorträge zur Verfügung stellen und soziale Projekte unterstützen. Einen Überblick über Ihre Angebote findet man unter www.frauke-niehues.net

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Erfolgreich erledigt statt aufgeschoben! Prokrastination für Therapeuten, Berater und Betroffene
20. – 21. März 2023, Montag 9:00 – 16:30 Uhr, Dienstag 9:00 – 16:30 Uhr

In diesem Seminar lernen Sie die organisatorischen und psychologischen Gründe für „Aufschiebeverhalten“ (Prokrastination) kennen. Sie bekommen ein Tool an die Hand, mit dem sie diese für einen oder gemeinsam mit einem Klienten verstehen und analysieren können. Die Methodik fußt auf dem wissenschaftlich vielfach positiv evaluierten Training emotionaler Kompetenzen. Ausgehend von dieser Analyse werden im zweiten Schritt individuell passende Lösungsstrategien entwickelt und die Selbstmanagement-, emotionalen und organisatorischen Kompetenzen des Klienten gestärkt. Wir schöpfen hierzu aus dem hypnotherapeutischen Methodenschatz, schauen aber auch über den Tellerrand und Sie bekommen eine praxiserprobte Auswahl effizienter Tipps, Methoden und Arbeitsblätter vermittelt.

Das Vorgehen erlaubt eine hochindividuelle und dadurch sehr nachhaltige Vorgehensweise.

Inhalte des Seminars sind unter anderem:

  • Theoretischer Hintergrund
  • Individuelle Schwierigkeiten- und Ursachenanalyse
  • Lösungsmöglichkeiten für die emotionalen, Selbstmanagement- und Organisationsschwierigkeiten. Z.B. hilfreiche Methoden für
    … die Überwindung dysfunktionaler emotionaler und kognitiver Muster
    … den Aufbau von Frustrationstoleranz, Motivation und Durchhaltevermögen
    … die Verbesserung des Zeitmanagements
    … das Erkennen und Minimieren häufiger Zeitfresser
    … die Prioritätensetzung
    … den Abbau von Perfektionismus
    … hilfreiche Aufgabenunterteilung und -strukturierungen
    … eine sinnvolle Arbeitsorganisation
    … die Aneignung effektiver Lernstrategien
    … und das Beginnen und „Reinkommen“ in eine Aufgabe
  • Erstellung eines zielgenauen, realistischen und individuell passenden Lösungsschematas.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten, leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG-Regionalstelle Frankfurt-Gießen und führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung. Darüber hinaus ist sie Gründerin des Spenden- und Gemeinschaftsprojekts „Methodenschatz“, in dem renommierte KollegInnen kostenfrei Methoden und Vorträge zur Verfügung stellen und soziale Projekte unterstützen.
Einen Überblick über Ihr Angebot finden Sie unter www.frauke-niehues.net

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Sabine Fruth: Imaginäre Körperreisen
5. – 6. Mai 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Viele Menschen haben das Bedürfnis zu erfahren, wie „es tief in ihnen aussieht“. Sie möchten einmal genau hin schauen, was bei einer Erkrankung passiert und natürlich erst recht, was sie selbst daran ändern können. Sabine Fruth hat aus ihrer medizinischen Neugierde und dem hypnotherapeutischen Wissen heraus einen besonderen Weg gefunden, Patienten mit körperlichen oder psychischen Beschwerden auf Reisen in den Körper zu schicken.

Im Workshop werden die Grundlagen der Techniken vermittelt, welche die Therapeuten zur Führung in die Körper der Patienten brauchen. Die Therapie wird unter maximalem Schutz der Patienten durchgeführt, die auf ihrer Reise sehr respektvoll geführt werden. Das Unbewusste der Patienten entscheidet über Weg und Ziel der Reise, die Therapeuten sind die unterstützenden Lotsen. Die vermittelte Vorgehensweise ist klar strukturiert und ermöglicht einen sofortigen Start in der Praxis.

Anhand von zahlreichen Fallbeispielen demonstriert Sabine Fruth die verschiedenen Induktionen und schnell zu erlernenden Strategien. Sie beschreibt, warum so viele Patienten von diesen imaginären Körperreisen begeistert sind. Die Patienten spüren sehr deutlich, dass ihre Imaginationen „echt“ sind und Veränderungen von ihnen aktiv herbei geführt werden können. Die Erfolge bei Erwachsenen und vielen Kindern und Jugendlichen haben sie animiert, ihr Wissen an Kollegen weiter zu geben.

Bei einer Live-Demonstration werden die Teilnehmer miterleben, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Danach wird jeder Teilnehmer genug Zeit und Gelegenheit zum Üben bekommen. Durch ein ausführliches Handout mit klaren Therapieempfehlungen kann das Gelernte sofort umgesetzt werden.Detailliertes anatomisches Wissen ist keine Voraussetzung, da die Bilder vom Gehirn des Patienten geliefert werden und dessen Realität entscheidend ist.

Über Sabine Fruth:
Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, arbeitet in ihrer inzwischen privatärztlichen Praxis psycho- und hypnotherapeutisch. Zur Hypnosebehandlung wird sie vor allem auch von Patienten jeden Alters mit unklaren somatischen Erkrankungen aufgesucht, die austherapiert scheinen. Ein weiteres Spezialgebiet ist eine imaginäre Lernstrategie in Form des „Haus des Wissens“, die Sabine Fruth Kindern mit und ohne Lernproblemen vermittelt.

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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust… Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist die Lösungssicht
9. – 10. Juni 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich.
In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

  • Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
  • Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
  • Will ich abtreiben oder nicht?
  • Will ich kündigen oder nicht?
  • Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
  • Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?Ist mein Symptom schlecht oder gut?
  • Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
  • Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
  • Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.Darüber hinaus werden unter der Überschrift
Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der „MiniMax-Interventionen“ (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch. Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

Feedback von Teilnehmern

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Dorothea Thomaßen: Wie fühlt sich Gesundheit an? Hypnotherapie bei akutem und chronischem Schmerz
7. – 8. Juli 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Das Körpergefühl hat eine interessante Eigenschaft: Ist alles in Ordnung, wird es unterbewusst. Das Empfinden des eigenen Leibes wirkt wie eine graue Eminenz im Hintergrund der anderen Sinne. Wir können mit unseren Augen dem Flug einer Lerche folgen und ihrem Gesang lauschen, während der Körper beim Gehen jede Unebenheit wahrnimmt und sich selbst reguliert. Erst wenn etwas nicht stimmt, drängt das Spüren machtvoll ins Bewusstsein und zieht die Aufmerksamkeit mitunter sehr schmerzhaft an. Unterschiedliche Situationen rufen die graue Eminenz des Fühlens auf den Spielplan. Sie kann eine akute Verletzung oder einen heilsamen Eingriff begleiten. Vielleicht ist sie ein Symptom einer akuten oder chronischen Erkrankung. Hat sich der Schmerz als Schmerzgedächtnis eingenistet, ist Dauerschmerz sogar die Erkrankung selbst. Diese unterschiedlichen Situationen erfordern sehr verschiedene therapeutische Herangehensweisen.

Betroffene wollen einfach, dass der Schmerz aufhört. Gleichzeitig fällt es Ihnen meist sehr schwer, den gesunden Zustand positiv zu beschreiben. Da diese positiven Beschreibungen eine wichtige Grundlage hypnotherapeutischen Handelns sind, ist die zentrale Frage: Wie fühlt sich Gesundheit an?

In diesem Workshop können Sie folgendes lernen:

  • Wie finden Klienten und Therapeuten eine heilsame Sprache, die Gesundheit beschreibt?
  • Welche hypnotherapeutische Strategien helfen bei akutem Schmerz und welche Vorgehensweisen bei chronischem Schmerz?
  • Wann bieten sich indirekte Vorgehensweisen wie z.B. Metaphern, Milton-Sprache, Einstreusuggestionen an und wo führt direktive klassische Hypnose zum Ziel?

Über Dr. Dorothea Thomaßen:
Ausgebildet zur Fachärztin für Chirurgie arbeitet sie in ihrer Praxis auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Trainerin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) und hat die Supervisionsberechtigung der MEG. Schwerpunkte sind Änderungen von Gewohnheiten und Süchten, Hypnoonkologie und der gezielte Einsatz spezifischer Sinnesmodalitäten.

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Andreas Kollar: Brainspotting und die Kunst der Stille
13. – 14. Oktober 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Brainspotting wurde aus dem EMDR heraus ursprünglich für die Traumatherapie entwickelt. Es beschreibt eine systematische Form der Förderung von Selbstregulations-prozessen. Diese werden durch Beobachten bestimmter neurophysiologischer Prozesse und minimaler Augenbewegungsmuster auf den Klienten abgestimmt. Brainspotting kann analog zu einer Trance-Induktion Zugang zu tiefen Verarbeitungsprozessen auf unbewussten Ebenen anregen.

Mittlerweile hat sich Brainspotting in der Traumatherapie genauso bewährt wie bei Depressionen, Psychosen, in der Suchtbehandlung, zur Klärung von Entscheidungskonflikten und in der Förderung von Höchstleistungen.

In diesem Seminar werden die wichtigsten Elemente von Brainspotting zum Einsatz in Therapie, Beratung und Coaching vermittelt. Besonderen Wert wird dabei auf die Technik und Haltung des minimalen Intervenierens zur maximalen Kraftentwicklung gelegt. Die hier vorgestellte Fokussierungstechnik lässt sich hervorragend mit erfahrungsaktivierenden und hypnotherapeutischen Methoden kombinieren.

Die TeilnehmerInnen werden Brainspotting an sich selbst erleben und die Kraft der Stille, Präsenz und „Nicht-Intervention“ unmittelbar erfahren können. Neben zahlreichen Übungen werden Live-Demonstrationen, klar strukturierte Theorieeinheiten und Fallbeispiele für ein abwechslungsreiches, lebendiges Seminar sorgen.

Über Andreas Kollar:
Andreas Kollar arbeitet in freier Praxis als Psychotherapeut, Berater und Coach. Er ist erster Vorsitzender der Milton Erickson Gesellschaft Austria (MEGA), Ausbilder und Supervisor für Klinische Hypnose (MEGA), Brainspotting (Brainspotting Austria) und Peak-Performance-Neurofeedback (EEG Info).

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Trancen schreiben leicht gemacht
14. – 15. November 2023, Dienstag 9:00 – 16:30 Uhr, Mittwoch 9:00 – 16:30 Uhr

Viele Teilnehmer des Seminars sind überrascht, dass das Schreiben einer Trance überraschend einfach ist, viel Spaß macht und die Ideen nach kurzer Zeit wie von selbst sprudeln.

Damit dies gelingt, bekommen Sie fundiertes und strukturiertes theoretisches Wissen sowie hilfreiche Tipps und lehrreiche Beispiele zum Aufbau und der Hypnolinguistik wirkungsvoller Trancen an die Hand.

Neben diesem theoretischen, inspirierenden Input finden Sie die zu Ihrem Thema oder Klienten passenden Ideen und schreiben eine Trance.

Das Seminar findet in einer kollegialen, angenehmen und kreativen Atmosphäre statt. Sie können, so wie es Ihnen am liebsten ist, alleine oder in Kleingruppen arbeiten und schreiben. Egal, für was Sie sich entscheiden, bei Fragen werden Sie mit Tipps und Ideen unterstützt.

Die Rückmeldung vieler Teilnehmer ist, dass sie in dem Seminar nicht nur den Spaß am Tranceschreiben gefunden haben, sondern sich automatisch nebenbei tief mit hypnotischen Sprachmustern auseinandergesetzt und die Möglichkeiten und Wirkweisen der Hypnotherapie reflektiert, vertieft und routiniert haben.

Viele Trancen werden im Rahmen des Seminars fertig, falls Sie nicht ganz fertig werden, nehmen Sie ausreichend viele Ideen und Anregungen für das Weiterschreiben zu Hause mit.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten, leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG-Regionalstelle Frankfurt-Gießen und führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung. Darüber hinaus ist sie Gründerin des Spenden- und Gemeinschaftsprojekts „Methodenschatz“, in dem renommierte KollegInnen kostenfrei Methoden und Vorträge zur Verfügung stellen und soziale Projekte unterstützen. Einen Überblick über Ihr Angebot finden Sie unter www.frauke-niehues.net

 

 

 

 

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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burnout
17. -18. November 2023, Freitag 14:00 – 20:30 Uhr, Samstag 9:00 – 17:00 Uhr

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die ein Burnout entwickeln. Klienten mit Depressionen oder einem Burnout befinden sich in klassischen Problemtrancen und erkennen oft weder die Beziehung zwischen ihrer Lebenssituation und ihrer Symptomatik noch sehen sie Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu ändern. Therapeutische Angebote werden oft abgelehnt oder entwertet, „bringt nichts, geht nicht, hat nichts genutzt.“

Dieses Seminar bietet systemische und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Klienten mit Depressionen oder einem Burnout eingesetzt werden können. Es präsentiert effektive Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und zeigt Wege aus der Problemtrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten und als Notfallreaktion, um weitere Minusgeschäfte zu vermeiden. Ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischen und hypnotherapeutischen Konzepten integriert.

Das Seminar behandelt nicht nur die klassischen reaktiven Depressionen, sondern bietet auch Ansätze zur Behandlung chronischer Depressionen. Depressive Patienten haben die Überzeugung, nichts an ihrer Situation ändern zu können. Es fehlt ihnen die Kompetenzerfahrung, dass ihre Handlungen und Entscheidungen ihre Stimmung beeinflussen. Diese Kompetenzerfahrung lässt sich in Trance herstellen. Wie, zeigt das Seminar. Folgende Inhalte werden behandelt undbesprochen:

Was tun, wenn der Klient

  • keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann („eigentlich habe ich ja alles“) oder den Therapeuten mit Generalisierungen lähmt („hat ja doch alles keinen Sinn“)
  • keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt
  • klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert
  • ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann
  • mit Suizid droht
  • sich in einem akuten Burnout befindet.

Es werden typische Burn-out-Fallen erläutert und beschrieben, wie man einen Burnout und die Entstehung von Depressionen vermeiden kann. Darüber hinaus bietet das Seminar Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: „Don’t work harder than the client„, lernt man wie man mit dieser Patientengruppe leicht und ohne Anstrengung arbeitet.

Über Ortwin Meiss:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft. Er arbeitet in freier Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor.

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Online-Seminar: Weil ich es mir wert bin! Effektive Strategien zur Erhöhung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz
28. – 29. November 2023, Dienstag 9:00 – 16:30 Uhr, Mittwoch 9:00 – 16:30 Uhr

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den gesamten Therapieerfolg. In der Therapie hat man es oft mit dem Problem zu tun, dass der Therapeut viele Ressourcen bei dem Klienten wahrnimmt, während der Klient darauf beharrt, dass er nichts wert sei und gar nichts hinbekäme. Immer wieder bekommt man auch geschildert: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“.

Oft macht man auch die Erfahrung, dass Klienten gestärkt aus einer Sitzung gehen, in der anschließenden Sitzung aber berichten, dass diese Stärkung nicht angehalten habe.

Im Seminar werden Wissen und vielfältige Vorgehensweisen vermittelt, die den Selbstwert fühlbar und nachhaltig bessern und die Klienten dauerhaft und umfassend stärken.

Unter anderem:

  • Das Wissen um Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen und deren Dynamik
  • Der systemische Kontext des Selbstwertgefühls: Identifikation von „Selbstwertbremsen“ im System und konstruktiver Umgang damit, dass es oft wichtige Menschen im Leben des Klienten gibt, die den Selbstwert des Klienten kontinuierlich schwächen
  • Strategien und Methoden, die fördern, dass der Klient nicht nur „vom Kopf her“ weiß, was er wert ist und welche Fähigkeiten er hat, sondern dies auch fühlen und integrieren kann: z.B. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Posthypnotische Suggestionen, Trancen und, und, und ….

Alle Techniken werden so erläutert, demonstriert und geübt, dass man sie an sich selbst und am eigenen Selbstwerterleben auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten, führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung und ist Gründerin des Spendenprojekts „Methodenschatz“. Einen Überblick über Ihre Angebote findet man unter www.frauke-niehues.net

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
7. – 8. Dezember 2023, Donnerstag 14:00 – 20:30 Uhr, Freitag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an mehreren Universitäten, leitet gemeinsam mit Manfred Prior die MEG-Regionalstelle Frankfurt-Gießen und führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung. Darüber hinaus ist sie Gründerin des Spenden- und Gemeinschaftsprojekts „Methodenschatz“, in dem renommierte KollegInnen kostenfrei Methoden und Vorträge zur Verfügung stellen und soziale Projekte unterstützen. Einen Überblick über Ihre Angebote findet man unter www.frauke-niehues.net

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Dipl.-Psych. Frauke Niehues: Impact-Techniken
7. – 8. Dezember 2023, Donnerstag 14:00 – 20:30 Uhr, Freitag 9:00 – 17:00 Uhr

Impact-Techniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch erzielen Sie eine erstaunlich tiefe und nachhaltige Wirkung.
Ein Beispiel:
Ein Klient hat nach einer von kontinuierlicher Entwertung, Misshandlung und auch durch Missbrauch geprägten Kindheit ein sehr geringes und schlechtes Selbstwertgefühl. Der Therapeut nimmt einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf herum, und beschimpft ihn heftig. Danach nimmt er den zerknüllten und misshandelten Geldschein wieder auf, entfaltet ihn und fragt den Klienten: „Was ist er wert?“

Impact-Techniken wirken vielfältig und umfassend:
• Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
• Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
• Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
• Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impact-Techniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. Viele Impact-Techniken erfordern nur wenig Zeit. Ihr Aufwand bemisst sich in Sekunden oder Minuten.

Im Seminar werden eine Fülle von Impact-Techniken für verschiedene Fragestellungen, Störungsbilder und Konzepte so vermittelt, dass man sie sofort und effektiv in der eigenen Arbeit nutzen kann. Außerdem werden die Strukturen und Elemente von Impact-Techniken so transparent gemacht, dass man daraus ableiten kann, wie man für die aktuelle Situation mit dem individuellen Patienten eine passende Impact-Technik entwickelt.

Frauke Niehues ist bekannt für ihren klaren und humorvollen Seminarstil, in dem sie die Vorgehensweisen anschaulich erklärt und demonstriert. Sie schafft im Seminar eine Atmosphäre von heiterem Ausprobieren, in der die TeilnehmerInnen in kleinen Experimenten und Übungen sich spielerisch mit einfachen Impact-Techniken vertraut machen können.

Über Frauke Niehues:
Ausgebildet in Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie sowie Trainerin emotionaler Kompetenzen. Tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten, Referentin auf renommierten Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der Psychotherapeutenkammer NRW u. a. .

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