An den folgenden themenorientierten Einzelseminaren (sog. C-Seminaren) kann man auch ohne Vorkenntnisse in Erickson'schen Ansätzen teilnehmen.

Da in den letzten Jahren die Seminare immer ausgebucht waren, empfehlen wir rechtzeitige Anmeldung.

Man kann sich auch zu Seminaren mit dem Vermerk Warteliste anmelden. Man wird dann informiert, sobald ein Platz frei wird und kann dann den Platz annehmen oder nicht. Außerdem wird man dann bevorzugt informiert, sobald dieses Seminar erneut angeboten wird.

Alle Seminare sind fortbildungszertifiziert: Man bekommt pro Seminar 17 Fortbildungspunkte.

Häufig gestellte Fragen (sog. FAQs - frequently asked questions) zu den Seminaren der MEG-Frankfurt

Übersicht der Einzelseminare

Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust... Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Lösungssicht Warteliste
1. - 2. Juni 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr
(230,-- € für MEG-Mitglieder, 250,-- € für Nicht-Mitglieder)


Dipl.-Soz.päd. Ulrich Freund: Wirkfaktor Grimm - Märchen in Beratung und Psychotherapie
1. - 2. Juni 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr
(230,-- € für MEG-Mitglieder, 250,-- € für Nicht-Mitglieder)


Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust... Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Lösungssicht
7. - 8. September 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr
(230,-- € für MEG-Mitglieder, 250,-- € für Nicht-Mitglieder)


Dr. Dorothea Thomassen: Sinn-volle Erfahrung – Sinn-volle Therapie. Hypnose meets TCM
21. - 22. September 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr
(230,-- € für MEG-Mitglieder, 250,-- € für Nicht-Mitglieder)


Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Hypnotherapie bei Depressionen
16. - 17. November 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr
(230,-- € für MEG-Mitglieder, 250,-- € für Nicht-Mitglieder)



Seminarbeschreibungen

Dipl.-Soz.päd. Ulrich Freund: Wirkfaktor Grimm - Märchen in Beratung und Psychotherapie
1. - 2. Juni 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr

Aus der Kindheit kennen alle Menschen Märchen. Die Brüder Grimm haben die Märchen mit einem geheimnisvollen Mythen-Mantel umhüllt. Einerseits sagen die Leute: "Erzähl mir keine Märchen!", andererseits weiß jeder: Märchen führen in geheimnisvoll abgründige Seelenwahrheiten. Märchen sind auch die Erörterung von Wunschphantasien und Ängsten in Form von Erzählungen und Bildern. Außerdem fördern Märchen Regression.

Ulrich Freunds Märchenseminar ist keines der üblichen C-Seminare, in denen Strukturen und Konzepte auf- und abgearbeitet werden. Es ist ein Erfahrungsraum, in dem ein Märchen- und Metaphernbegeisterter die Teilnehmer an seiner Begeisterung teilhaben lässt, die er wie kaum ein anderer im Rahmen von Beratung und Psychotherapie zum Nutzen des Patienten einzusetzen weiß. „Nebenher“ wird deutlich werden, wie unerfüllte Wünsche in Märchen dargestellt werden und welche Probleme sich anhand welcher Märchen metaphorisch thematisieren lassen. Darüber hinaus wird mit einigen Grundbegriffen der "Märchenkunde" von Lüthi und Röhrich vertraut gemacht werden.

Im Seminar wird außerdem deutlich werden,

  • wie man ein Märchen spannend vorlesen und ein kleines Märchen frei erzählen kann
  • wie man Märchen mit einem unglücklichen Ausgang als "Pacing" für das Lebensgefühl des Patienten zu utilisieren und danach auch angemessene "Leading-Märchen" finden kann
  • wie man mit Märchen, die der Klient in der Erinnerung verformt hat ("verzählte" Märchen), einfühlsam arbeiten kann
  • wie die Grundfiguren "Pechvogel und Glückskind", "Hexe und Fee", "Dümmling und Trickser" Teilearbeit ermöglichen und das Konfliktfeld der Klienten spiegeln können.

Am meisten profitiert, wer bereits an mindestens 3 B-Seminaren des MEG-Curriculums teilgenommen hat. Wenn man von Ulrich Freund nicht erwartet, dass er Grundkonzepte von Hypnose erläutert, kann man auch ohne Vorkenntnisse in Hypnotherapie an diesem Seminar mit großem Gewinn teilnehmen. Hilfreich ist es, wenn die Teilnehmer ein Grimmsches Märchenbuch (am besten die Ausgabe letzter Hand, die als KHM - Kinder- und Hausmärchen - bekannt ist) mitbringen.

Ulrich Freunds lebenslange Beschäftigung mit Märchen, Mythen und Geschichten hat zum Aufbau einer wohl einmaligen Privatbibliothek geführt. Das Seminar findet in diesem Bibliotheksraum in Bad Orb statt, einem Ort voller märchenhafter Bücher, Bilder und merkwürdiger Gegenstände, deren Geschichten Ulrich Freund eine Stimme gibt und die als Metaphern in die Arbeit einbezogen werden.
Das Seminar findet also nicht in Kriftel sondern in Bad Orb statt. Ganz in der Nähe von Ulrich Freunds Bibliothek liegt das empfehlenswerte Hotel Orbtal (Tel: 06052/810; www.orbtal.de). Die Kurgesellschaft vermittelt ebenfalls preiswerte Unterkünfte (Tel: 06052/830).

Die Teilnehmerzahl ist auf ca. 14 Teilnehmer beschränkt.

In der Seminarleitung wird Ulrich Freund von seiner Frau unterstützt, der Märchenerzählerin Reinhilde Freund.

Über Ulrich Freund:
Gründer und langjähriger alleiniger Leiter der Milton Erickson Regionalstelle Frankfurt. Langjähriger Herausgeber des Megaphons. Sein Spezialgebiet ist der Einsatz von Metaphern und Märchen, für die er sich über die Therapie hinaus im Rahmen der Europäischen Märchengesellschaft engagiert, deren Jahrestagungen er 1998, 2001 und 2008 ausgerichtet und geprägt hat. Er ist Mitglied des Kuratoriums der Märchenstiftung Walter Kahn, war jahrzehntelang Gastgeber und Organisator der Jahrestagungen der MEG in Bad Orb. Für sein vielfältiges Engagement für die MEG wurde Ulrich Freund 2008 der Freundschaftspreis der MEG verliehen. Klinische Schwerpunkte: Raucherentwöhnung, Erickson'sche Ansätze in Rehabilitation, Gruppenarbeit und Klinik, Märchen und Geschichten in Beratung und Psychotherapie.

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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust... Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Lösungssicht Warteliste
1. - 2. Juni 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich. In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

--- Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
--- Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
--- Will ich abtreiben oder nicht?
--- Will ich kündigen oder nicht?
--- Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
--- Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?
--- Ist mein Symptom schlecht oder gut?
--- Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
--- Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
--- Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.
Darüber hinaus werden unter der Überschrift

Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, Untitled die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmögichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der "MiniMax-Interventionen" (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten - Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch . Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

Feedback von Teilnehmern

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Dr. Manfred Prior: Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust... Arbeitstechniken zum Umgang mit Ambivalenzen in Beratung und Therapie und: Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Lösungssicht
7. - 8. September 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr

Für die Teilnahme an diesem Seminar sind keine Hypnosekenntnisse erforderlich. In fast jeder Beratungs- und Therapiesitzung ist man mit der Zwiespältigkeit des Klienten konfrontiert. Das fängt mit den Zielen des Klienten an und hört mit den Vor- und Nachteilen des Symptoms noch lange nicht auf. In Beratung und Psychotherapie sind es häufig folgende Fragen, bei denen der Therapeut mit den Ambivalenzen seiner Klienten konfrontiert ist:

--- Will ich mich von meinem Partner trennen oder nicht?
--- Will ich (noch) ein Kind oder nicht?
--- Will ich abtreiben oder nicht?
--- Will ich kündigen oder nicht?
--- Will ich mich weiter auf etwas einlassen oder nicht?
--- Will ich für mich etwas gutes tun oder für andere?
--- Ist mein Symptom schlecht oder gut?
--- Will ich mich ändern oder so bleiben wie ich bin?
--- Will ich Ziel A oder Ziel B erreichen?
--- Will ich mich für A oder für B entscheiden?

Ich habe für diese allgegenwärtigen Ambivalenzprobleme ein einfaches, aber sehr brauchbares Modell entwickelt, das die Arbeit mit Ambivalenzen erleichtert und beschreibt, wie man Klärung und Entscheidung des Klienten fördern kann ohne in dessen innere Kämpfe hineingezogen zu werden. In diesem Workshop werden diese Möglichkeiten des Umgangs mit Ambivalenzen und Inkongruenzen erläutert, demonstriert,erfahren und geübt werden. Er ist für Praktiker, die ihr Handwerkszeug für die tägliche Arbeit in Beratung und Therapie erweitern wollen. Nach kurzen Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen beschrieben wird, wechseln sich Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit ab.
Darüber hinaus werden unter der Überschrift

Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Lösungssicht. Visualisierung einmal anders
neueste Visualisierungstechniken vermittelt, Untitled die mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen den Beratungs- und Therapieprozess von Anfang an sehr viel effektiver gestalten helfen. Die Probleme von Patienten sind ja oft sehr komplex und für den außenstehenden Berater/Therapeuten schwer verständlich. Manfred Priors Vorgehen, parallel zum Berichten des Patienten ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seinen Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man mit dem Patienten buchstäblich ein neues, anschauliches Bild seines Problems und der Lösungsmögichkeiten entwickelt. Dieses Vorgehen fördert noch während einer vermeintlich nur diagnostischen Phase vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten. Es ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich nun vor allem für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Im Workshop werden die Grundlagen dieses Vorgehens vorgestellt und eingeübt.

Über Manfred Prior:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior bildet seit über 20 Jahren Berater und Psychotherapeuten in Verfahren moderner Kurzzeittherapie aus. Darüber hinaus ist er in diesem Bereich Autor von Lehrvideos, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, der "MiniMax-Interventionen" (minimalen Interventionen mit maximaler Wirkung) und von Beratung und Therapie optimal vorbereiten - Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch . Manfred Prior arbeitet in freier Praxis als Berater, Psychotherapeut, Coach und Supervisor.

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Dr. Dorothea Thomassen: Sinn-volle Erfahrung – Sinn-volle Therapie. Hypnose meets TCM
21. - 22. September 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr

In der Hypnose werden die Sinne (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) zur Induktion und Vertiefung von Trancezuständen genutzt. Die Berücksichtigung dieser Sinnesmodalitäten ist entscheidend für den Erfahrungscharakter von Trance. Im Rahmen von Beratung und Psychotherapie lassen sich Problemerfahrungen/Problemzustände und Lösungserfahrungen/Lösungszustände auch auf der Ebene von sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken beschreiben. In diesem Workshop wird erarbeitet, wie man diese "sinn-vollen" Beschreibungen gezielt für Diagnostik und Therapie nutzen und das Potential der einzelnen Sinnesmodalitäten für die (hypno-)therapeutische Arbeit utilisieren kann.

Nützliche linguistische Erkenntnisse der Religionstheorie werden vorgestellt und erläutert: unterschiedliche Religionen bevorzugen verschiedene Sinneskanäle als Zugang zum Metaphysischen. Dabei entstehen Werte, in denen sich die Eigenschaften des Sinneskanals spiegeln.

Auch die Grundpfeiler der Traditionellen Chinesischen Medizin werden kurz dargestellt und daraufhin untersucht, welchen Beitrag sie für die Entwicklung (hypno-)therapeutischer Strategien leisten können. Sinne werden in der chinesischen Medizin als Pforten von Funktionskreisen aufgefasst und fallen damit in einen speziellen Wirkungsbereich. "Die Chinesen" sind ein wunderbares Tertium. Besucht man ein fremdes Land, erfährt man nicht nur Neues über eine fremde Kultur, sondern kann daraufhin auch in der eigenen Kultur allgemeine Zusammenhänge erkennen: Bewusstwerdung bedarf des Kontrastes.

Der Workshop spielt mit Theorie und Praxis aus Hypnotherapie, Religionstheorie und Traditioneller Chinesischer Medizin und enthält viele kleine Selbsterfahrungsanteile und Experimente mit den einzelnen Sinneskanälen. Ziel ist es, einzelne Sinneskanäle gezielt für sinnvolle Therapie zu nutzen. Dafür kann es sinnvoll sein, je nach Problemzustand Sinneskanäle unterschiedlich zu gewichten.

Über Dr. Dorothea Thomassen:
Fachärztin für Chirurgie, arbeitet in ihrer privatärztlichen Praxis heute auf der Basis Erickson´scher Hypnose und Traditioneller Chinesischer Medizin in einem weiten Spektrum der Psychosomatik mit Klienten aller Altersgruppen. Sie ist Ausbilderin der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH). Spezialseminare z. B. zur Raucherentwöhnung, Änderung von Gewohnheiten und zu Süchten.
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Dipl.-Psych. Ortwin Meiss: Hypnotherapie bei Depressionen
16. - 17. November 2012, Freitag 14:00 - 20:30 Uhr, Sonnabend 9:00 - 17:00 Uhr

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen der Psychotherapie. Depressive Klienten sind gleichwohl für viele Therapeuten schwierige und lästige Klienten, die viel klagen und gleichzeitig wenig Ansatzpunkte für therapeutische Interventionen liefern.Die Angebote des Therapeuten verhallen oft ohne Wirkung oder werden entwertet  ('Es bringt alles nichts, hat leider nichts genützt, Sie können mir auch nicht helfen...'). Viele Kollegen finden es ermüdend, mit Depressiven zu arbeiten und fühlen sich nach der Sitzung erschöpft und ausgebrannt.
Das Seminar beschreibt hypnotherapeutische Techniken, die neben anderen wirkungsvollen Verfahren zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden können. Es werden hypnotherapeutische Methoden zur Veränderung von depressiven Einstellungen und Barrieren gelehrt, gezeigt, wie man  Wege aus der Problemtrance fördert und vermittelt, wie Klienten zu einen kreativen Umgang mit Niederlagen, Misserfolgen und Rückschlägen angeregt werden können.

Inhalte werden unter anderem sein:

Was tun, wenn

  • der Klient keine Begründung für die  depressiven Gefühle angeben kann ('eigentlich habe ich ja alles....') oder lähmende Generalisierungen vorbringt ('hat ja doch alles keinen Sinn..');

  • der Klient keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer darstellt;

  • der Klient viel klagt, ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert;

  • ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann/will;

  • mit Suizid droht.

    Darüber hinaus lehrt es Strategien, die dem Therapeuten helfen, sich davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und selbst depressiv zu werden. Die Leitlinie dabei ist Ericksons Devise: 'Don't work harder than the client.”

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